Einstieg und Überblick › Mitmachen und Beiträge für TEIKEI › Manifest und Charta bei TEIKEI · 6 Min. Lesezeit · Ausblick – so könnte es werden
Diese Charta richtet sich an Service Customer im TEIKEI-Netzwerk.
Service Customer sind Strukturen, Unternehmen oder Akteure, die Teile der TEIKEI-Infrastruktur oder bestimmte Leistungen im TEIKEI-Kontext nutzen, ohne selbst integraler Bestandteil der gemeinschaftlich getragenen Netzwerkstruktur zu sein.
Diese Rolle ist wichtig, weil sie eine klare Unterscheidung zwischen Nutzung und Trägerschaft sichtbar macht. Nicht jede Person, Gruppe oder Organisation, die mit TEIKEI in Berührung kommt oder Leistungen in Anspruch nimmt, ist damit automatisch Teil des Netzwerks im engeren Sinn.
Diese Charta beschreibt das gemeinsame Grundverständnis für diese Rolle. Sie hält fest, worin die Stellung von Service Customer besteht, wie sie sich von anderen Rollen unterscheidet und welche Form von Klarheit für diese Beziehung notwendig ist.
Diese Charta steht nicht für sich allein.
Sie basiert auf dem TEIKEI Manifest 2030 und auf den zehn TEIKEI-Prinzipien.
Das TEIKEI Manifest 2030 beschreibt die langfristige Ausrichtung des Netzwerks. Dazu gehören insbesondere:
Die zehn TEIKEI-Prinzipien bilden das gemeinsame Fundament für Zusammenarbeit, Versorgung und Entwicklung im gesamten Netzwerk. Dazu gehören:
Diese Charta übersetzt diese gemeinsame Grundlage in die konkrete Praxis der jeweiligen Rolle im Netzwerk.
Das bedeutet:
Die hier beschriebenen Strukturen, Entscheidungen und Prozesse dürfen nicht losgelöst von den ökologischen, sozialen und gemeinschaftlichen Zielen des TEIKEI-Manifests und nicht losgelöst von den zehn TEIKEI-Prinzipien gedacht oder umgesetzt werden.
Auch dort, wo eine Rolle nicht unmittelbar in der landwirtschaftlichen Produktion verortet ist, bleibt sie Teil eines Systems, das auf ökologischer Verantwortung, regenerativen Praktiken und gemeinschaftlich getragener Versorgung aufbaut.
Daraus ergibt sich:
Die in dieser Charta beschriebenen Rollen, Aufgaben und Haltungen lassen sich nur im Zusammenhang mit dieser gemeinsamen Grundlage vollständig verstehen.
Daher gilt:
Das TEIKEI Manifest 2030 und die zehn TEIKEI-Prinzipien sind kein optionaler Hintergrund, sondern eine gemeinsame Grundlage, die von allen Beteiligten gelesen, verstanden und in der Praxis mitgetragen wird.
Service Customer nutzen Leistungen oder Infrastruktur innerhalb des TEIKEI-Kontexts, ohne selbst Träger dieser Infrastruktur oder Teil der gemeinschaftlichen Steuerung zu sein.
Das kann zum Beispiel die Nutzung betreffen von:
Dabei steht die Nutzung im Vordergrund und nicht die Mitgestaltung oder Mitverantwortung für das Netzwerk als Ganzes.
Service Customer sind:
Diese Unterscheidung ist zentral, weil sie verhindert, dass Nutzung mit Zugehörigkeit verwechselt wird.
Service Customer unterscheiden sich klar von anderen Rollen im TEIKEI-Netzwerk.
Im Unterschied zu Akteuren tragen sie keine systemrelevante Verantwortung, deren Wegfall direkte strukturelle Folgen für das Netzwerk hätte.
Im Unterschied zu Partner:innen arbeiten sie nicht notwendigerweise aus inhaltlicher Überzeugung oder langfristiger Mitverantwortung mit TEIKEI zusammen.
Im Unterschied zu Providern stellen sie keine Leistungen oder Materialien bereit, sondern nehmen solche Leistungen in Anspruch.
Diese Klarheit ist notwendig, damit Rollen, Erwartungen und Verantwortlichkeiten nicht unmerklich ineinander übergehen.
Auch wenn Service Customer keine systemische Trägerrolle haben, braucht ihre Einbindung klare Benennung und saubere Abgrenzung.
Dazu gehört:
Rollenklärung schützt sowohl das Netzwerk als auch die Service Customer selbst vor Missverständnissen.
Service Customer können Teil von Übergangsprozessen sein.
Das bedeutet:
Gleichzeitig bleibt wichtig:
Die klare Benennung von Service Customer hilft dabei:
Wo Infrastruktur genutzt wird, ohne dass Rollen klar benannt sind, kann leicht der Eindruck entstehen, dass Einfluss, Mitgestaltung oder Zugehörigkeit größer sind, als sie tatsächlich sind.
Ziel dieser Charta ist es, Klarheit darüber zu schaffen, wer Infrastruktur und Leistungen im TEIKEI-Kontext nutzt, ohne selbst Teil der tragenden Netzwerkstruktur zu sein.
Sie macht sichtbar, dass Nutzung nicht automatisch Zugehörigkeit bedeutet und dass die Unterscheidung zwischen Trägerschaft, Mitverantwortung und bloßer Inanspruchnahme bewusst gehalten werden muss.
So bleibt das Netzwerk in seiner Struktur verständlich, in seiner Entwicklung bewusst steuerbar und in seinen Rollen klar unterscheidbar.
Mit der Unterzeichnung dieser Charta bestätigt die unterzeichnende Person, dass diese Charta gelesen, verstanden und in der praktischen Umsetzung mitgetragen wird.
Die Unterschrift bringt die Bereitschaft zum Ausdruck, im TEIKEI-Netzwerk im Einklang mit den hier beschriebenen Prinzipien, Verantwortlichkeiten und Formen der Zusammenarbeit zu handeln und diese Praxis gemeinsam mit den anderen Beteiligten im Netzwerk weiterzuentwickeln.
Diese Bestätigung ersetzt keine weiterführenden Vereinbarungen, sofern diese erforderlich sind, dokumentiert jedoch die gemeinsame Verpflichtung zu dieser Charta als verbindliche Grundlage der Zusammenarbeit.
Name des Unternehmens:
Name der verantwortlichen Person:
Rolle / Funktion:
Ort:
Datum:
Unterschrift:
Falls relevant, können zusätzliche Vereinbarungen, Rollenbeschreibungen oder operative Absprachen separat dokumentiert und dieser Charta beigefügt werden.
Zukünftige Anpassungen dieser Charta sollten transparent erfolgen und – soweit möglich – im Dialog mit den betroffenen Beteiligten im Netzwerk vorgenommen werden.
↑ Eine Ebene höher: Manifest und Charta bei TEIKEI
Von Felix Schröder, mit Unterstützung von KI (ChatGPT)
Erstellt am 18. März 2026 · Zuletzt aktualisiert am 11. Oktober 2026
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