Einstieg und Überblick › Mitmachen und Beiträge für TEIKEI › Manifest und Charta bei TEIKEI · 5 Min. Lesezeit · Ausblick – so könnte es werden
Diese Charta richtet sich an Orte des Engagements im TEIKEI Netzwerk, die Teil des Netzwerks sind oder Teil davon werden möchten.
Orte des Engagements im TEIKEI Netzwerk sind keine bloßen Bestellgruppen. Sie sind soziale, organisatorische und versorgende Räume, in denen Beteiligung, Verantwortung, Beziehung, Gemeinschaft und gemeinsames Tragen konkret werden.
Diese Charta beschreibt das gemeinsame Grundverständnis für Orte des Engagements im TEIKEI Netzwerk. Sie hält fest, worin ihre Rolle im Netzwerk besteht, welche Verantwortung sie tragen und an welchen Maßstäben sich ihre Zusammenarbeit orientiert.
Sie bildet die gemeinsame Grundlage für die weiteren spezifischen Chartas innerhalb dieses Bereichs:
Diese Charta steht nicht für sich allein.
Sie basiert auf dem TEIKEI Manifest 2030 und auf den zehn TEIKEI-Prinzipien.
Das TEIKEI Manifest 2030 beschreibt die langfristige Ausrichtung des Netzwerks. Dazu gehören insbesondere:
Die zehn TEIKEI-Prinzipien bilden das gemeinsame Fundament für Zusammenarbeit, Versorgung und Entwicklung im gesamten Netzwerk. Dazu gehören:
Diese Charta übersetzt diese gemeinsame Grundlage in die konkrete Praxis der jeweiligen Rolle im Netzwerk.
Das bedeutet:
Die hier beschriebenen Strukturen, Entscheidungen und Prozesse dürfen nicht losgelöst von den ökologischen, sozialen und gemeinschaftlichen Zielen des TEIKEI Manifests und nicht losgelöst von den zehn TEIKEI-Prinzipien gedacht oder umgesetzt werden.
Auch dort, wo eine Rolle nicht unmittelbar in der landwirtschaftlichen Produktion verortet ist, bleibt sie Teil eines Systems, das auf ökologischer Verantwortung, regenerativen Praktiken und gemeinschaftlich getragener Versorgung aufbaut.
Daraus ergibt sich:
Die in dieser Charta beschriebenen Rollen, Aufgaben und Haltungen lassen sich nur im Zusammenhang mit dieser gemeinsamen Grundlage vollständig verstehen.
Daher gilt:
Das TEIKEI Manifest 2030 und die zehn TEIKEI-Prinzipien sind kein optionaler Hintergrund, sondern eine gemeinsame Grundlage, die von allen Beteiligten gelesen, verstanden und in der Praxis mitgetragen wird.
Orte des Engagements im TEIKEI Netzwerk sind Orte, an denen die gemeinschaftlich getragene Versorgungsstruktur konkret wird.
Sie verbinden Menschen, Produkte, Höfe, Organisator:innen, Logistik und weitere Beteiligte auf lokaler oder regionaler Ebene und schaffen den sozialen Raum, in dem Versorgung nicht bloß abgewickelt, sondern gemeinsam getragen wird.
Das bedeutet:
Ein Ort des Engagements lebt nicht allein von Bestellungen, sondern von Beziehung, Verlässlichkeit und aktiver Mitwirkung.
Dazu gehört:
Eine Gemeinschaft wird dann tragfähig, wenn sie nicht nur organisiert, sondern auch innerlich getragen ist.
Orte des Engagements im TEIKEI Netzwerk sind nicht auf Transaktion aufgebaut, sondern auf Beziehung.
Darum gilt:
Orte des Engagements im TEIKEI Netzwerk tragen Verantwortung dafür, dass Prozesse nicht nur funktionieren, sondern auch nachvollziehbar und lernfähig bleiben.
Dazu gehört:
Innerhalb von Orten des Engagements gibt es unterschiedliche Formen von Verantwortung.
Nicht alle tragen dieselbe Aufgabe, aber alle tragen zum Gelingen des Ganzen bei.
Darum wird diese Charta durch weitere, spezifische Chartas ergänzt:
Diese Unterchartas konkretisieren die gemeinsame Grundlage für die jeweilige Rolle, ohne das gemeinsame Fundament zu verlassen.
Ziel dieser Charta ist es, Orte des Engagements im TEIKEI Netzwerk als tragende soziale und versorgende Struktur sichtbar zu machen.
Sie schafft Orientierung für Beteiligung, Beziehung, Verantwortung und Lernfähigkeit und bildet die gemeinsame Grundlage für die weiteren Chartas in diesem Bereich.
↑ Eine Ebene höher: Manifest und Charta bei TEIKEI
Zusammengestellt von der TEIKEI-Redaktion mit Unterstützung von KI (ChatGPT)
Erstellt am 18. März 2026 · Zuletzt aktualisiert am 11. Oktober 2026
Fragen oder Hinweise? support@teikei.us