„Local First“ ist ein grundlegendes Prinzip im TEIKEI-Netzwerk.
Gemeint ist damit keine Abgrenzung nach außen, sondern eine klare Reihenfolge in der Verantwortung: Versorgung wird zuerst dort aufgebaut, wo bereits regionale Beziehungen, bestehende Höfe und gemeinschaftliche Strukturen vorhanden sind.
TEIKEI beginnt also im lokalen und regionalen Kontext und ergänzt diesen erst dort durch nationale und europa-regionale Verbindungen, wo es sinnvoll, stimmig und notwendig ist.
TEIKEI versteht sich nicht als Ersatz für regionale Landwirtschaft, sondern als Struktur, die bestehende Versorgungskreisläufe stärkt und ergänzt.
Local First hilft dabei,
So wird verhindert, dass funktionierende lokale und saisonale Strukturen durch externe Angebote geschwächt werden.
Local First bedeutet im Alltag:
Das betrifft nicht nur Produkte, sondern auch Beziehungen, Logistik und Verantwortung.
Local First bedeutet nicht, dass alles ausschließlich lokal geschehen muss. Es bedeutet, dass die Versorgung aufeinander aufbauend gedacht wird.
So entsteht Ergänzung statt Abhängigkeit.
Weiterführend dazu:
Local First ist ein wichtiger Baustein der rekursiven Netzwerkökonomie bei TEIKEI.
Das Netzwerk wächst nicht durch Verdrängung, sondern durch anschlussfähige Verbindung.
So entsteht ein Netzwerk, das regional verwurzelt und zugleich über Regionen hinweg kooperationsfähig ist.
TEIKEI baut auf Beziehung, Transparenz und gemeinschaftlich getragener Verantwortung auf.
Local First sorgt dafür, dass Versorgung nicht abstrakt vom Markt her gedacht wird, sondern von den realen Gegebenheiten eines Ortes aus. Erst auf dieser Grundlage wird das Netzwerk schrittweise erweitert.
Damit beschreibt Local First kein Ausschlussprinzip, sondern ein Ordnungsprinzip: zuerst nahe verankern, dann sinnvoll verbinden.