Einstieg und Überblick › Glossar für die Vernetzungssprache · 2 Min. Lesezeit
Datensouveränität bedeutet, dass diejenigen über Daten entscheiden, denen sie gehören oder die für sie verantwortlich sind.
Sie bestimmen,
Wo Daten gespeichert werden und wer über sie entscheidet, sind zwei unterschiedliche Fragen.
Ein Betrieb kann beispielsweise für seine Produktdaten verantwortlich bleiben, obwohl verschlüsselte Kopien auf mehreren Knoten eines Datenverbunds gespeichert sind.
Entscheidend ist nicht der Speicherort.
Entscheidend ist die Entscheidungshoheit.
Menschen und Organisationen teilen Informationen leichter, wenn klar geregelt ist,
So legt Datensouveränität die Grundlage für freiwillige Zusammenarbeit.
Ein Datenverbund verteilt Verantwortung, nicht Eigentum.
Jeder Beteiligte bleibt für seine eigenen Daten verantwortlich.
Gemeinsame Protokolle ermöglichen Zusammenarbeit, ohne dass die Kontrolle an eine zentrale Plattform abgegeben werden muss.
Im TEIKEI-Netzwerk wollen wir Daten möglichst dort verwalten, wo Verantwortung entsteht.
Produzent:innen verwalten ihre Betriebsdaten.
Gemeinschaften verwalten ihre Mitgliedsdaten.
Logistikpartner verwalten Transportinformationen.
Regionen entscheiden selbst, welche Informationen sie mit anderen Regionen teilen.
Gemeinsame Protokolle ermöglichen Zusammenarbeit.
Die Verantwortung bleibt dezentral.
Datensouveränität
Datensouveränität bedeutet nicht, alle Daten selbst zu speichern.
Datensouveränität bedeutet, selbst über die eigenen Daten entscheiden zu können.
← Buchstabe D · Alle Begriffe A–Z
Vom Redaktionsteam TEIKEI, mit Unterstützung von KI (ChatGPT)
Erstellt am 29. Juli 2026 · Zuletzt aktualisiert am 10. Oktober 2026
Fragen oder Hinweise? support@teikei.us