Einstieg und Überblick › Glossar für die Vernetzungssprache · 3 Min. Lesezeit
Eine Erzeugungsregion ist eine Region, deren landwirtschaftliche Produktion den eigenen Bedarf deutlich übersteigt und die deshalb andere Regionen dauerhaft mit Lebensmitteln oder landwirtschaftlichen Erzeugnissen versorgt.
Jede Region stellt zunächst ihre eigene Versorgung sicher. In Erzeugungsregionen entstehen darüber hinaus erhebliche Überschüsse – und die gehen über regionale oder internationale Kooperationen an andere Regionen.
Erzeugungsregionen bilden damit einen wichtigen Bestandteil resilienter Versorgungsnetzwerke.
Kennzeichnend für eine Erzeugungsregion ist ein dauerhaftes Ungleichgewicht zwischen Produktion und lokalem Verbrauch.
Ein großer Teil der erzeugten Lebensmittel bleibt nicht in der Region, sondern geht an andere Orte.
Vereinfacht kann eine Region beispielsweise:
Die Region produziert also nicht in erster Linie für den eigenen Markt, sondern übernimmt Verantwortung für die Versorgung anderer Regionen.
Erzeugungsregionen entwickeln sich aus unterschiedlichen Gründen.
Dazu gehören beispielsweise:
Nicht jede Region kann alle Lebensmittel gleichermaßen erzeugen.
Gerade deshalb ergänzen sich unterschiedliche Regionen innerhalb eines kooperativen Versorgungsnetzwerks.
Im TEIKEI Netzwerk sind Erzeugungsregionen keine anonymen Exportgebiete.
Sie stehen in einer langfristigen Beziehung zu den Regionen, die sie versorgen.
Zwischen Erzeugungs- und Versorgungsregionen entstehen Partnerschaften, die auf Transparenz, Vertrauen und gemeinsamer Verantwortung beruhen.
Dazu gehören beispielsweise:
So wird aus einem Warenexport eine dauerhafte Kooperation zwischen Regionen.
Erzeugungsregionen und Versorgungsregionen beschreiben unterschiedliche Rollen innerhalb eines Versorgungsnetzwerks.
Eine Versorgungsregion versucht, den überwiegenden Teil ihres Lebensmittelbedarfs möglichst aus der eigenen Region zu decken. Erzeugung und Verbrauch befinden sich dabei näherungsweise im Gleichgewicht.
Eine Erzeugungsregion produziert dagegen dauerhaft deutlich mehr Lebensmittel, als sie selbst benötigt. Den überwiegenden Teil der Produktion gibt sie an andere Regionen weiter.
Beide Formen ergänzen sich.
Nicht jede Region kann alles selbst erzeugen. Gleichzeitig sollte jede Region dort, wo es sinnvoll möglich ist, eigene Versorgungskapazitäten entwickeln.
Der Agora Marktplatz kann Erzeugungsregionen unter anderem unterstützen durch:
So werden Beziehungen zwischen Regionen langfristig planbar und nachvollziehbar.
Im TEIKEI Netzwerk sind Erzeugungsregionen keine isolierten Produktionsstandorte.
Sie sind Teil eines kooperativen Netzwerks gegenseitiger Versorgung.
Nicht der größtmögliche Export steht im Mittelpunkt.
Entscheidend ist der Aufbau langfristiger Beziehungen zwischen Regionen, die sich entsprechend ihrer jeweiligen Möglichkeiten gegenseitig ergänzen.
So entsteht ein resilientes Versorgungssystem, das regionale Eigenversorgung mit europa-regionaler Zusammenarbeit verbindet.
Eine Erzeugungsregion produziert dauerhaft mehr Lebensmittel, als sie selbst benötigt, und übernimmt dadurch Verantwortung für die Versorgung anderer Regionen innerhalb eines kooperativen Netzwerks.
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Vom Redaktionsteam TEIKEI, mit Unterstützung von KI (ChatGPT)
Erstellt am 17. Juli 2026 · Zuletzt aktualisiert am 10. Oktober 2026
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