Einstieg und Überblick › Glossar für die Vernetzungssprache · 2 Min. Lesezeit
Kritische Infrastruktur umfasst alle Bestandteile eines Systems, deren Ausfall die Funktionsfähigkeit des Gesamtnetzwerks wesentlich beeinträchtigen oder vollständig unterbrechen kann.
Dazu gehören nicht nur technische Systeme, sondern ebenso Menschen, Organisationen, Wissen, Energieversorgung, Kommunikation und Logistik.
Oft wird der Begriff nur für Stromnetze, Rechenzentren oder Verkehrswege verwendet.
Für resiliente Netzwerke umfasst kritische Infrastruktur jedoch alle Engpässe, von denen das gesamte System abhängig ist.
Entscheidend ist daher nicht, was etwas ist, sondern welche Folgen sein Ausfall hätte.
Kritische Infrastruktur kann beispielsweise sein:
Jedes Netzwerk sollte regelmäßig fragen:
Je weniger Alternativen bestehen, desto kritischer ist die Infrastruktur.
Resiliente Netzwerke versuchen, kritische Abhängigkeiten schrittweise zu verringern.
Mögliche Strategien sind:
Das Ziel ist nicht, jede zentrale Funktion zu vermeiden.
Das Ziel ist, zu verhindern, dass der Ausfall eines einzelnen Bestandteils das gesamte Netzwerk lahmlegt.
Bei TEIKEI gehört es zur Netzwerkentwicklung, kritische Infrastruktur regelmäßig zu analysieren.
Jede Region sollte prüfen: Wo entstehen Abhängigkeiten – und wie lassen sie sich Schritt für Schritt verringern?
Ein resilientes Netzwerk entsteht nicht dadurch, dass es keine Knotenpunkte besitzt.
Es entsteht dadurch, dass kein einzelner Knoten unverzichtbar wird.
Kritische Infrastruktur beschreibt alle Bestandteile eines Netzwerks, deren Ausfall die Handlungsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt. Resiliente Systeme erkennen solche Engpässe frühzeitig und gestalten sie so, dass sie ersetzt, verteilt oder gemeinsam getragen werden können.
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Vom Redaktionsteam TEIKEI, mit Unterstützung von KI (ChatGPT)
Erstellt am 29. Juli 2026 · Zuletzt aktualisiert am 10. Oktober 2026
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