Einstieg und Überblick › Glossar für die Vernetzungssprache · 2 Min. Lesezeit
Selbstorganisation beschreibt die Fähigkeit von Gruppen, Gemeinschaften und Regionen, ihre Aufgaben eigenständig zu ordnen und zu entscheiden, ohne dass eine zentrale Stelle jeden Schritt vorgibt.
Im Verständnis von TEIKEI ist Selbstorganisation keine Notlösung.
Sie ist Ausdruck von Souveränität.
Viele TEIKEI-Strukturen in Japan entstanden lokal, kleinräumig und in engem Austausch zwischen Höfen und Gruppen.
Zur Bewegung gehörten von Anfang an:
Lokale Selbstorganisation und gemeinsame Infrastruktur stehen nicht gegeneinander.
Sie tragen sich gegenseitig.
Die gemeinsame Infrastruktur hilft, Zusammenhänge sichtbar und koordinierbar zu machen.
Anleitungen, Standards, Vorlagen und digitale Werkzeuge sollen lokale Eigenständigkeit stärken und nicht ersetzen.
Ohne einen gemeinsamen Rahmen kann Eigenständigkeit in Vereinzelung umschlagen.
Nach dem Subsidiaritätsprinzip werden Entscheidungen und Aufgaben möglichst dort wahrgenommen, wo sie entstehen und verantwortungsvoll gelöst werden können.
Das verhindert unnötige Zentralisierung und stärkt die Selbstorganisation der beteiligten Trägerstrukturen.
Die Funktionen der Agora dienen nicht der Plattform selbst, sondern der Selbstorganisation des Netzwerks.
Die Agora ist als gemeinschaftlich getragene Infrastruktur gedacht: für Versorgung, Rückverfolgbarkeit, regionale Selbstorganisation und Netzwerkentwicklung.
Eigenständige Regionen können so miteinander kooperieren, ohne ihre Selbstorganisation aufzugeben.
Selbstorganisation beschreibt, dass Gruppen und Regionen ihre Aufgaben eigenständig ordnen und entscheiden, getragen von einem gemeinsamen Rahmen, der ihre Eigenständigkeit stärkt und nicht ersetzt.
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Vom Redaktionsteam TEIKEI, mit Unterstützung von KI (Claude)
Erstellt am 11. Oktober 2026 · Zuletzt aktualisiert am 11. Oktober 2026
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