Die TEIKEI Agora 2.0 wurde fĂĽr eine europa-regionale Nutzung vorbereitet.
Dazu gehören technische Länderstrukturen, Übersetzungslogiken und regionale Shopbereiche.
Auf dieser Seite findest Du, was dafür entwickelt wurde, wie die Sprachen in der Agora heute funktionieren und was es braucht, damit jede Länder-Agora ihre Inhalte in allen Sprachen zeigen kann – auch dann, wenn jemand eine Übersetzung von Hand verbessert hat.
Die Agora 2.0 kennt Deutsch und Englisch. Welche Sprache Du zuerst siehst, hängt von der Adresse der Länder-Agora ab; danach kannst Du zwischen den beiden Sprachen umschalten.
Dabei unterscheiden wir zwei Arten von Texten:
Feste Texte (statisch): Menüs, Knöpfe und Hinweise im Bestellablauf. Sie liegen in Sprachdateien und sind auf Deutsch und Englisch übersetzt.
Laufend gepflegte Texte (dynamisch): Produkttexte, Kategorien und Beschreibungen, die Höfe und Organisator:innen selbst eintragen. Sie erscheinen heute nur in der Sprache, in der sie eingetragen wurden.
Wer die Agora auf Englisch nutzt, sieht deshalb englische Menüs, aber Produkttexte in der Sprache, in der sie eingetragen sind. Schwedisch gibt es noch nicht: Die schwedische Agora läuft heute auf Deutsch. In welcher Sprache sie künftig läuft, ist noch offen.
Mit der Agora 3.0 sollen zentrale Inhalte in den Sprachen der beteiligten Länder verständlich sein – auch das, was Höfe und Organisator:innen selbst pflegen (siehe Mehrsprachigkeit). Damit das im Alltag trägt, braucht die Agora vier Dinge:
Jeder Text in jeder Sprache der Agora. Jeder Text kann in allen Sprachen hinterlegt werden, in denen es eine Länder-Agora gibt. Kommt eine Sprache dazu, bekommen alle bestehenden Texte eine Fassung in dieser Sprache.
Länder-Agoras ziehen automatisch mit. Ändert sich ein Text, den mehrere Länder-Agoras nutzen, zeigen alle den neuen Stand – ohne dass jemand ihn in jeder Agora neu eintragen muss.
Nachbesserungen bleiben erhalten. Wer eine Übersetzung von Hand verbessert, kann sich darauf verlassen, dass der nächste Übersetzungslauf sie nicht überschreibt.
Klar, was gerade gilt. Bei jeder Sprachfassung ist erkennbar, ob sie automatisch ĂĽbersetzt, von Hand nachgebessert oder veraltet ist und geprĂĽft werden sollte.
Der folgende Ansatz ist ein erster Vorschlag und noch nicht beschlossen. Wir klären ihn gerade mit dem Team, das die Agora entwickelt und betreibt, und bauen dabei auf dessen bisherigen Überlegungen auf.
Für jede Sprache gibt es eine Sprachdatei. Kommt eine Sprache dazu, zum Beispiel Schwedisch, wird die Datei einmal automatisch vorübersetzt und von Menschen aus diesem Sprachraum gegengelesen. Fehlt in einer Sprache ein Text, zeigt die Agora die englische Fassung statt einer Lücke. Ändert sich ein fester Text, gilt das für alle Länder-Agoras gleich, weil sie dieselbe Software nutzen.
Jeder Text hat eine Ausgangsfassung – die Sprache, in der er geschrieben wurde – und für jede Sprache der Agora eine Sprachfassung. Jede Sprachfassung trägt einen Vermerk: «automatisch übersetzt», «von Hand nachgebessert» oder «bitte prüfen».
So liest Du das Bild:
Jemand trägt in einer Länder-Agora einen Text ein oder ändert ihn, zum Beispiel einen Produkttext, eine Kategorie oder eine Beschreibung.
Entscheidend ist, welche Fassung sich ändert:
Ändert sich die Ausgangsfassung, geht es weiter mit Schritt 3.
Ändert sich nur eine Übersetzung, ist das eine Nachbesserung. Sie bekommt den Vermerk «von Hand nachgebessert», gilt nur für diese Sprache und löst sonst nichts aus. Alle Länder-Agoras, die diese Sprache zeigen, sehen sie sofort.
Die Agora ĂĽbersetzt die neue Ausgangsfassung in alle Sprachen der Agora.
FĂĽr jede Sprachfassung schaut sie auf den Vermerk:
Automatisch ĂĽbersetzt: Die neue Ăśbersetzung ersetzt die alte.
Von Hand nachgebessert: Die Nachbesserung bleibt stehen. Die neue Übersetzung liegt als Vorschlag daneben, die Sprachfassung bekommt den Vermerk «bitte prüfen», und wer in dieser Länder-Agora die Texte betreut, bekommt einen Hinweis. Dort entscheidet Ihr: den Vorschlag übernehmen, die Nachbesserung anpassen oder sie so lassen.
Alle Länder-Agoras zeigen den neuen Stand in ihrer Sprache.
¶ Wenn ein Text in einer anderen Sprache neu geschrieben wird
Manchmal schreibt jemand einen Text in einer anderen Sprache ganz neu, etwa ein Hof in Schweden auf Schwedisch. Dann kann diese Fassung zur neuen Ausgangsfassung werden. Ab da läuft alles wie oben: Die Agora übersetzt von der neuen Ausgangsfassung in die übrigen Sprachen, und Nachbesserungen bleiben geschützt.
In diesem Ansatz greifen alle Länder-Agoras auf dieselben Texte zu. Eine Änderung wird einmal gespeichert und erscheint überall, statt in jede Agora kopiert zu werden. Neu übersetzt wird nur, wenn sich die Ausgangsfassung ändert – nicht bei jeder Nachbesserung. So bleibt der Aufwand für Übersetzungen klein, und eine Korrektur in einer Sprache löst keine Kette in den anderen Sprachen aus.
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Vom Redaktionsteam TEIKEI, mit UnterstĂĽtzung von KI (ChatGPT, Claude)
Erstellt am 8. Mai 2026 · Zuletzt aktualisiert am 20. Oktober 2026
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