FairShare beschreibt im TEIKEI-System das Verhältnis zwischen dem Endpreis und jenem Anteil, der tatsächlich in Anbau und Produktion bleibt.
Damit wird sichtbar, wie viel von einem Preis wirklich auf dem Hof ankommt – und wie viel für Logistik, Verteilung und weitere Schritte der Versorgung benötigt wird.
FairShare ist keine Zusatzgebühr und kein Bonus am Ende.
FairShare macht sichtbar, wie der Preis von Anfang an aufgebaut ist.
Die entscheidende Frage lautet:
Wie viel des Endpreises bleibt dort, wo Versorgung ihren Ursprung hat?
Im klassischen Handel bleibt auf dem Hof oft nur ein kleiner Teil des Endpreises. Dadurch entsteht Druck:
TEIKEI versucht, diese Logik zu verändern.
Wenn Preisstruktur, Mitgliedschaft und konkrete Versorgung klar getrennt werden, kann deutlicher sichtbar werden, welcher Anteil tatsächlich auf dem Hof ankommt.
FairShare hilft dabei, drei Dinge besser zu verstehen:
Dadurch wird Preisbildung nicht nur transparenter, sondern auch verhandelbarer und bewusster gestaltbar.
Die Mitgliedschaft ist wichtig, weil sie die gemeinsame Grundstruktur trägt.
Dadurch müssen allgemeine Systemkosten nicht zusätzlich im Hintergrund in die Versorgung eingerechnet werden. Genau das schafft eine Voraussetzung dafür, dass der Hofanteil klarer sichtbar und im Verhältnis gestärkt werden kann.
FairShare ist nicht nur eine Rechenhilfe.
Eine höhere FairShare bedeutet auch:
FairShare betrifft deshalb nicht nur Preise, sondern die Lebensfähigkeit von Landwirtschaft.
FairShare macht sichtbar, ob ein Versorgungssystem seinen Ursprung stärkt oder auszehrt.
Im TEIKEI-System ist FairShare deshalb ein zentraler Maßstab dafür, ob Preisbildung, Versorgung und Mitgliedschaft tatsächlich dazu beitragen, dass mehr von dem Wert dort bleibt, wo Ernährung entsteht.
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