Der Warenfluss beschreibt die reale Bewegung der Waren innerhalb des TEIKEI Marktplatzes.
Er gehört zur operativen wirtschaftlichen Ebene des Marktplatzes und unterscheidet sich klar von der gemeinnützigen TEIKEI Agora Infrastruktur.
Die TEIKEI Agora stellt den gemeinsamen Infrastrukturraum bereit.
Der TEIKEI Marktplatz organisiert die konkrete Versorgung.
Im Prozessbild ist der Warenfluss grün dargestellt.
Er zeigt, wie Ernteanteile und weitere Versorgungsgüter von Produzent:innen und Höfen über logistische Stationen bis zu den Abholorten gelangen.

Der Warenfluss ist der physische Teil der Versorgung.
Er zeigt nicht, wer bezahlt, wer Informationen bündelt oder wer übergeordnete Infrastruktur entwickelt.
Er zeigt ausschließlich, wie Waren real bewegt werden.
Im vereinfachten Prozessbild verläuft der Warenfluss so:
Produzent:innen / Höfe → Sammellager → Verteillager → Regionale Bündelung → Abholorte
Der Warenfluss endet am Abholort.
Mitglieder und Gemeinschaften sind im Bild sichtbar, werden aber nicht als eigener Warenfluss-Endpunkt dargestellt. Sie gehören zum sozialen und wirtschaftlichen Kreis der Versorgung, während die physische Warenbewegung im Prozessbild am Abholort ankommt.
Der TEIKEI Marktplatz ist die Ebene, auf der reale Versorgung organisiert wird.
Dazu gehören:
Der Marktplatz nutzt die gemeinsame Infrastruktur der TEIKEI Agora, trägt aber die wirtschaftliche Verantwortung für die operative Versorgung.
Die gemeinnützige TEIKEI Agora organisiert nicht selbst den Warenfluss.
Der Warenfluss beginnt bei Produzent:innen und Höfen.
Dort entstehen die Waren aus Ernte, Verarbeitung oder Bereitstellung.
Dazu gehören zum Beispiel:
Produzent:innen und Höfe tragen Verantwortung für Erzeugung, Qualität, Bereitstellung und die gemeldeten Mengen.
Das Sammellager ist eine erste Bündelungs- oder Übergabestelle.
Dort können Waren aus verschiedenen Höfen, Projekten oder Ursprungsregionen gesammelt, geprüft, dokumentiert und für die weitere Verteilung vorbereitet werden.
Ein Sammellager kann besonders wichtig sein, wenn Waren aus mehreren Erzeugungsorten zusammengeführt oder für einen weiteren Transport gebündelt werden.
Mögliche Aufgaben:
Das Verteillager übernimmt die weitere operative Verteilung.
Dort werden Waren für Regionen, Abholorte oder konkrete Gemeinschaften vorbereitet.
Mögliche Aufgaben:
Das Verteillager verbindet größere Warenbewegungen mit konkreten regionalen Versorgungspunkten.
Die regionale Bündelung verbindet Warenfluss und Ernährungsregion.
Hier werden Waren so zusammengeführt oder aufgeteilt, dass sie zu den konkreten Abholorten, Gemeinschaften und regionalen Bedarfen passen.
Diese Ebene kann je nach Region unterschiedlich aussehen.
Sie kann zum Beispiel durch ein regionales Lager, eine lokale Koordination, eine Bündelungsstelle oder eine organisierende Gemeinschaft getragen werden.
Mögliche Aufgaben:
Der Abholort ist im vereinfachten Prozessbild der Endpunkt des Warenflusses.
Dort kommt die Ware an und wird für Mitglieder oder Gemeinschaften zugänglich.
Mögliche Aufgaben:
Der Abholort ist damit die Schnittstelle zwischen operativer Versorgung und Gemeinschaft.
Mitglieder und Gemeinschaften sind Teil des Versorgungskreises.
Sie sind wichtig für Bedarf, Beteiligung, Abholung und gemeinschaftliche Tragfähigkeit.
Im Warenflussbild werden sie jedoch nicht als eigener physischer Endpunkt des Warenflusses gezeichnet.
Das hat einen Grund:
Der Warenfluss beschreibt die Bewegung der Ware bis zu einem organisierten Übergabepunkt.
Dieser Übergabepunkt ist der Abholort.
Die Mitglieder erscheinen im Bild als tragender Kreis der Versorgung, aber der grüne Warenfluss endet am Abholort.
Der Warenfluss darf nicht mit Informationsfluss oder Geldfluss vermischt werden.
Der Warenfluss zeigt die reale Bewegung der Waren.
Im Bild:
Grün
Beispiel:
Hof → Sammellager → Verteillager → Regionale Bündelung → Abholort
Der Informationsfluss zeigt Meldungen, Bedarfe, Verfügbarkeiten, Erntemengen, Abholort-Zuordnungen und Koordination.
Im Bild:
Gelb
Er kann von Höfen, Projekten, Marktplätzen, Regionen, Gemeinschaften oder der TEIKEI Agora ausgehen.
Der Geldfluss zeigt Zahlungen und Auszahlungen.
Im Bild:
Rot
Er gehört zur wirtschaftlichen Ebene des Marktplatzes.
Mitglieder zahlen an den jeweiligen Marktplatz oder die zuständige wirtschaftliche Struktur. Von dort werden Gelder an Produzent:innen, Höfe, Logistik und weitere Beteiligte verteilt.
Die getrennte Darstellung ist wichtig, weil Waren, Informationen, Geld und Verantwortung nicht denselben Weg nehmen.
Ein Hof kann Waren liefern, aber Informationen über Mengen oder Verfügbarkeiten können vorher über die Agora, einen Marktplatz oder eine Region strukturiert werden.
Ein Mitglied kann einen Bedarf melden oder einen Ernteanteil tragen, ohne selbst Teil der logistischen Warenbewegung zu sein.
Ein Marktplatz kann Zahlungen abwickeln, ohne die Ware selbst physisch zu bewegen.
Diese Trennung macht die Architektur nachvollziehbar.
Sie zeigt, wer welche Aufgabe trägt und wo reale Versorgung stattfindet.
Die Verantwortung im Warenfluss liegt dort, wo der jeweilige reale Teilprozess stattfindet.
Produzent:innen und Höfe verantworten Erzeugung und Bereitstellung.
Sammellager verantworten Annahme, Bündelung und Vorbereitung.
Verteillager verantworten Sortierung, Kommissionierung und Weiterverteilung.
Regionale Bündelung verantwortet die regionale Zuordnung.
Abholorte verantworten Annahme und lokale Bereitstellung.
Der Marktplatz verantwortet die operative Organisation des Versorgungsvorgangs.
Die TEIKEI Agora verantwortet die gemeinsame Infrastruktur, nicht die operative Warenbewegung.
Im Prozessbild wird der Warenfluss als grüne Linie dargestellt.
Die Linie zeigt:
Die grüne Linie darf keine Zahlungen, Bedarfsinformationen oder Governance-Aufgaben darstellen.
Dafür gibt es eigene Farben:
Der Warenfluss bei TEIKEI Marktplatz beschreibt die reale Bewegung der Waren innerhalb der operativen Versorgungsebene.
Er beginnt bei Produzent:innen und Höfen.
Er läuft über Sammellager, Verteillager und regionale Bündelung.
Er endet im vereinfachten Prozessbild am Abholort.
Mitglieder und Gemeinschaften bleiben sichtbar, sind aber nicht der gezeichnete Endpunkt des Warenflusses.
Die TEIKEI Agora trägt die gemeinsame Infrastruktur.
Der TEIKEI Marktplatz organisiert die operative Versorgung.
Der Warenfluss bleibt grün und wird klar von Informationsfluss, Geldfluss und Verantwortung getrennt.