Im Alltag wird oft angenommen:
Ein höherer Preis bedeutet automatisch, dass mehr Geld beim Hof ankommt.
Im TEIKEI-System wird sichtbar, dass dieser Zusammenhang so nicht stimmt.
Preis und Vergütung sind miteinander verbunden – aber sie sind nicht identisch.
Der Preis ist das, was Mitglieder für ein Produkt oder einen Ernteanteil bezahlen.
Die Vergütung ist das, was davon tatsächlich beim Hof ankommt.
Dazwischen liegen verschiedene Beiträge, die notwendig sind, damit das Produkt überhaupt bei der Gemeinschaft ankommt:
Ein Preis enthält also immer mehrere Ebenen.
Ein hoher Preis kann viele Gründe haben:
In solchen Fällen kann es sein, dass:
Der Preis allein sagt also wenig über die tatsächliche Vergütung aus.
Durch Preistransparenz wird nachvollziehbar:
Damit wird eine entscheidende Frage sichtbar:
Wie ist der Preis verteilt – nicht nur wie hoch er ist.
Die FairShare-Logik macht genau diesen Zusammenhang greifbar.
Sie zeigt:
Dadurch wird klar:
Ein niedrigerer Endpreis kann gleichzeitig zu einer höheren Vergütung führen – wenn die Struktur anders aufgebaut ist.
Beim Ernteanteil verschiebt sich die Perspektive zusätzlich.
Hier geht es nicht nur um den Preis eines einzelnen Produkts, sondern um:
Das ermöglicht:
Ein entscheidender Hebel ist die Mitgliedschaft.
Wenn Grundkosten gemeinschaftlich getragen werden, bedeutet das:
Dadurch verändert sich das Verhältnis von Preis und Vergütung grundlegend.
Wenn Preis und Vergütung bewusst auseinandergehalten werden, entsteht ein neuer Handlungsspielraum:
Das System wird dadurch nicht nur verständlicher, sondern auch gestaltbar.
Ohne diese Unterscheidung:
Mit diesem Verständnis wird möglich:
Preis und Vergütung gehören zusammen, aber sie sind nicht dasselbe.
Erst wenn sichtbar wird, wie ein Preis verteilt ist, lässt sich beurteilen, ob ein System wirklich fair und tragfähig ist.
Die TEIKEI Agora macht genau diesen Zusammenhang sichtbar – und schafft damit die Grundlage, Preise so zu gestalten, dass sie nicht nur funktionieren, sondern auch wirklich beim Ursprung wirksam werden.