Die Preisbildung beginnt auf dem Hof.
Hier entsteht der Ursprung jedes Produkts – durch kontinuierliche Pflege, durch saisonale Arbeit und durch die Verantwortung für Boden, Pflanzen, Tiere und Landschaft.
Diese Seite macht sichtbar, wie sich dieser Beitrag zusammensetzt und warum er nicht als einzelne Zahl verstanden werden kann.
Der Beitrag für Erzeugung und Produktion bildet die Grundlage der gesamten Preisarchitektur.
Er entsteht aus zwei unterschiedlichen Ebenen, die bewusst voneinander getrennt werden müssen:
Erst das Zusammenspiel dieser beiden Ebenen ergibt eine tragfähige Grundlage.
Grundkosten entstehen unabhängig davon, ob in einem Jahr viel, wenig oder gar nichts geerntet wird.
Sie sichern die Existenz und Kontinuität des Hofes.
Diese Kosten werden im klassischen Markt oft unsichtbar gemacht oder indirekt mitgetragen.
Im TEIKEI-Kontext werden sie bewusst sichtbar gemacht.
Denn:
Ein Hof kann nur dann langfristig bestehen, wenn seine Grundkosten getragen werden – unabhängig von Ertragsschwankungen.
Diese Kosten entstehen erst, wenn tatsächlich produziert und geerntet wird.
Sie sind variabel und hängen stark von Saison, Wetter und Erntemenge ab.
Diese Kosten steigen oder sinken mit:
Ein tragfähiger Beitrag für Erzeugung und Produktion entsteht nur dann, wenn beide Ebenen zusammen gedacht werden.
Wird nur eine der beiden Ebenen berücksichtigt, entsteht ein verzerrtes Bild.
Diese Unterscheidung ist zentral für die TEIKEI-Logik.
Sie macht sichtbar:
Im TEIKEI-Kontext entsteht daraus eine wichtige Weiterentwicklung:
Nicht nur Produkte werden finanziert, sondern auch die Grundlage ihrer Entstehung.
Das bedeutet:
So wird der Hof nicht nur Lieferant, sondern Teil einer getragenen Struktur.
Diese erste Ebene der Preisbildung zeigt:
Sobald die Grundlage auf dem Hof gelegt ist, folgt die nächste Ebene:
Die Weiterverarbeitung.
Dort wird das Produkt geprüft, sortiert, verarbeitet und in eine Form gebracht, die transportiert und weitergegeben werden kann.