Sobald Produkte Landesgrenzen überschreiten, entsteht eine weitere Ebene der Preisbildung.
Diese Ebene betrifft nicht die Erzeugung, die Verarbeitung oder die Verpackung des Produkts selbst, sondern die Bedingungen, unter denen ein Produkt in ein anderes Land eingeführt und dort weitergegeben werden kann.
Gerade bei europa-regionalen Lieferketten ist es wichtig, dass diese Faktoren sichtbar bleiben. Sonst entsteht leicht der Eindruck, Preisunterschiede würden nur aus der internen Kalkulation stammen, obwohl auch staatliche, währungsbezogene und importrechtliche Rahmenbedingungen eine Rolle spielen.
Die Kategorie „Zollgebühren und Einfuhrabgaben“ umfasst alle preisrelevanten Positionen, die beim Import eines Produkts anfallen oder im Zusammenhang mit der Einfuhr abgesichert werden müssen.
Dazu gehören insbesondere:
Diese Ebene betrifft den Übergang vom Ursprungsland in das Zielland und damit die äußeren Rahmenbedingungen des Produkts auf seinem Weg durch das Netzwerk.
Zollgebühren entstehen dort, wo für ein eingeführtes Produkt zollrechtliche Kosten anfallen.
Sie gehören nicht zur landwirtschaftlichen oder handwerklichen Herstellung des Produkts, sondern zur rechtlichen und wirtschaftlichen Behandlung an der Grenze oder im Importprozess.
Zollgebühren machen deutlich,
Wenn Zollgebühren nicht sichtbar gemacht werden, wirkt der Preis schnell so, als würde er allein aus Produktion und Transport entstehen.
Diese Ebene zeigt jedoch, dass auch staatliche Regelungen und Importbedingungen preiswirksam sind.
Einfuhrabgaben betreffen weitere Kosten, die mit der Einfuhr eines Produkts verbunden sein können.
Dazu zählen Abgaben, die nicht unmittelbar als Zollgebühr erscheinen, aber trotzdem durch den Import entstehen und damit Teil der Preisbildung werden.
Einfuhrabgaben machen deutlich,
Gerade in einer transparenten Preislogik ist es wichtig, zwischen internen Beiträgen und äußeren Abgaben zu unterscheiden.
Einfuhrabgaben zeigen, dass nicht alle Preisbestandteile gestaltbar sind, aber trotzdem nachvollziehbar dargestellt werden müssen.
Bei grenzüberschreitender Weitergabe spielt nicht nur der Import selbst eine Rolle, sondern auch die Frage, in welcher Währung kalkuliert und weitergerechnet wird.
Der Sicherheitsfaktor für Währungsumrechnung dient dazu, Preisbildung gegen Schwankungen abzusichern, die zwischen Ausgangswährung und Zielwährung entstehen können.
Der Sicherheitsfaktor macht deutlich,
Ohne einen solchen Sicherheitsfaktor könnten Preise stark schwanken oder im Nachhinein untragbar werden.
Diese Ebene ist deshalb kein beliebiger Aufschlag, sondern eine Form der Absicherung gegen währungsbedingte Unsicherheit.
Die Kategorie „Zollgebühren und Einfuhrabgaben“ macht sichtbar, dass ein Produkt nicht nur durch innere Prozessschritte teurer oder günstiger wird, sondern auch durch äußere Bedingungen.
Sie zeigt,
Im TEIKEI-Kontext ist diese Kategorie wichtig, weil sie den Unterschied zwischen gestaltbaren und nicht frei gestaltbaren Preisbestandteilen sichtbar macht.
Produktion, Verarbeitung, Verpackung und Teile der Logistik können gemeinsam gestaltet werden. Importbedingungen, Abgaben und Währungsrisiken hingegen entstehen in einem äußeren Rahmen, auf den nur begrenzt Einfluss genommen werden kann.
Gerade deshalb sollten sie nicht versteckt, sondern klar ausgewiesen werden.
Das schafft Vertrauen und hilft zu verstehen, warum dieselbe Produktlogik in unterschiedlichen Ländern unterschiedliche Preiswirkungen haben kann.
Nachdem die äußeren Importbedingungen sichtbar geworden sind, folgt die nächste Ebene der Preisbildung: die Absicherung gegen Ausfälle und Schwankungen innerhalb des Systems.
Damit beginnt die Kategorie „Ausfall- & Stabilitätsfonds“.