Noch nicht 100% – doch der Weg dorthin ist klar definiert.
Die TEIKEI-Agora wird gemeinschaftlich aufgebaut und schrittweise so entwickelt, dass sie langfristig als Open-Source-Software freigegeben wird.
Die nachfolgenden Kriterien orientieren sich am international anerkannten Standard der Open Source Initiative (OSI).
Diese Prinzipien bilden die Grundlage für weltweit gültige Open-Source-Lizenzen und definieren,
was es bedeutet, Software frei, gemeinschaftlich und transparent zu entwickeln.
Open Source bedeutet dabei nicht nur, dass der Quellcode öffentlich zugänglich ist –
sondern vor allem, dass Wissen geteilt, gemeinsam weiterentwickelt und langfristig für alle nutzbar bleibt.
Zentral sind dabei Werte wie Transparenz, Partizipation, Verantwortung und Nachvollziehbarkeit.
Die TEIKEI-Agora orientiert sich an diesen internationalen Grundsätzen,
setzt sie aber bewusst in einem gemeinwohlorientierten, ethischen und solidarischen Rahmen um.
Noch ist die Plattform nicht vollständig Open Source –
doch sie wird bereits nach Open-Source-Prinzipien aufgebaut,
um langfristig die Grundlage für ein gemeinschaftlich getragenes,
transparentes und dezentrales System zu schaffen.
Die folgende Übersicht zeigt,
welche Open-Source-Kriterien TEIKEI bereits heute erfüllt,
welche sich in aktiver Umsetzung befinden
und welche zukünftig noch erreicht werden.
| Kriterium nach Open-Source-Prinzipien (OSI) | Status bei TEIKEI | Beschreibung |
|---|---|---|
| 1. Freier Zugang zum Quellcode | ❌ Noch nicht erfüllt | Der Code ist derzeit nur intern zugänglich, um Qualität und Stabilität sicherzustellen. Eine Freigabe ist langfristig geplant. |
| 2. Erlaubnis zur Weiterverbreitung | ❌ Noch nicht erfüllt | Der Code wird aktuell nicht öffentlich verbreitet; interne Codebausteine werden jedoch mit Gemeinschaften geteilt. |
| 3. Erlaubnis zur Modifikation | ✅ Erfüllt (intern) | Gemeinschaften dürfen von TEIKEI bereitgestellte Codebausteine weiterentwickeln und anpassen. |
| 4. Gemeinschaftliche Entwicklung & Governance | ✅ Erfüllt | Ein hybrider Rat aus Mitgliedern und Fachleuten begleitet die Weiterentwicklung. |
| 5. Transparenz im Entwicklungsprozess | ✅ Erfüllt (intern) | Alle Änderungen werden intern dokumentiert, geprüft und gemeinschaftlich nachvollziehbar gemacht. |
| 6. Dezentrale Nutzung & Schnittstellen (APIs) | 🟡 In Umsetzung | Schnittstellen werden aufgebaut, um lokale Anpassungen und eigenständige Hubs zu ermöglichen. |
| 7. Resilienz & redundante Systeme | 🟡 In Umsetzung | Redundante Backups und dezentrale Strukturen werden schrittweise integriert. |
| 8. Ethik & Verhaltenskodex | ✅ Erfüllt | Jede Nutzung des Codes muss den Prinzipien der Solidarität und Regeneration entsprechen. |
| 9. Dokumentation & Wissensaustausch | 🟡 In Umsetzung | Entwicklungsberichte und Wissenszugänge werden intern gepflegt, sollen später öffentlich zugänglich sein. |
| 10. Langfristige Open-Source-Freigabe (Manifest 2030) | ✅ Geplant | Die vollständige Open-Source-Freigabe ist vorgesehen, sobald die Ziele des Manifest 2030 erreicht sind. |
🌾 Diese Übersicht zeigt, dass TEIKEI bereits wesentliche Prinzipien der Open-Source-Kultur lebt –
vor allem im Bereich gemeinschaftlicher Entwicklung, Transparenz und ethischer Verantwortung.
Die technische und rechtliche Freigabe des Quellcodes folgt, sobald die Agora stabil und resilient genug ist,
um von der gesamten Gemeinschaft getragen zu werden.
Gemeinschaften, die bestimmte Funktionen für ihre Arbeit benötigen, können Vorschläge einreichen oder mit von TEIKEI bereitgestellten Codebausteinen arbeiten.
Diese dürfen von ihnen weiterentwickelt und angepasst werden, um konkrete Bedürfnisse innerhalb ihrer Strukturen abzubilden.
Die so entstandenen Codeschnipsel werden in einem internen Testlauf geprüft – auf Funktionalität, Codequalität und Kompatibilität mit der gesamten Agora-Struktur.
Nach erfolgreicher Prüfung werden neue Funktionen für die gesamte Gemeinschaft freigegeben.
So entsteht eine kooperative Softwareentwicklung, in der alle voneinander profitieren.
Ein hybrider Gemeinschaftsrat, bestehend aus gewählten Mitgliedern und Fachleuten, begleitet die Weiterentwicklung.
Er stellt sicher, dass die Agora den Prinzipien von Dezentralität, Solidarität und Eigenverantwortung folgt und die Werte der rekursiven Netzwerkökonomie gewahrt bleiben.
Jede Änderung am Quellcode wird intern dokumentiert, geprüft und in einer gemeinsamen Entwicklungsumgebung nachvollziehbar gemacht.
Auch wenn dieser Prozess deutlich mehr Aufwand und höhere Kosten bedeutet, investieren wir bewusst in diese Struktur –
weil sie die Grundlage dafür schafft, dass der Code zukünftig gemeinschaftlich weiterentwickelt werden kann.
So entsteht bereits heute ein transparenter, verantwortungsvoller Entwicklungsprozess,
der Wissen offenhält und langfristig die Basis für eine echte Open-Source-Struktur bildet.
Die Agora wird so konzipiert, dass sie lokale Anpassungen über Schnittstellen (APIs) ermöglicht.
Ein System von redundanten Backups sorgt für Stabilität und Resilienz – damit keine zentrale Instanz entstehen muss, sondern ein vernetztes Ganzes.
Sobald die Agora eine stabile Funktionalität erreicht und die Ziele des TEIKEI-Manifest 2030 umgesetzt sind, wird sie schrittweise als Open-Source-Projekt freigegeben.
Dabei gilt ein klarer ethischer Rahmen:
Der Quellcode darf nur im Sinne einer solidarischen, nicht-kommerziellen Nutzung verwendet werden, um die Prinzipien von Transparenz, Fairness und Nachhaltigkeit zu schützen.
Bist Du interessiert daran, die Agora mitzuentwickeln? Dann komme an eines unserer Community-Treffen, oder schreibe uns eine Nachricht. Wie Du mit uns in Kontakt treten kannst, findest Du auf dieser Seite.
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