Dieser Bereich erklärt, wie geschlossene Kreisläufe in der Landwirtschaft verstanden werden können.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Fruchtbarkeit entsteht, erhalten bleibt und weitergegeben werden kann.
Landwirtschaft lebt davon, dass Stoffe nicht einfach verbraucht und verloren gehen.
Pflanzen wachsen.
Tiere und Menschen ernähren sich.
Pflanzenreste, Wurzeln, Mist, Kompost und organische Substanz gehen zurück in den Boden.
Mikroorganismen verwandeln diese Stoffe.
Daraus entstehen Bodenfruchtbarkeit, Humus, Nährstoffverfügbarkeit und neue Pflanzenkraft.
Ein geschlossener Kreislauf bedeutet nicht, dass ein Hof vollständig unabhängig von allem Äußeren ist.
Jeder Hof ist eingebunden in Landschaft, Klima, Wasser, Boden, Menschen, Tiere, Werkzeuge, Energie, Saatgut, Verarbeitung und soziale Beziehungen.
Geschlossene Kreisläufe beschreiben deshalb keine absolute Abgeschlossenheit.
Sie beschreiben eine Richtung:
Nährstoffe, Kohlenstoff, Wasser und organische Substanz sollen möglichst lange im System gehalten, sinnvoll genutzt, verwandelt und wieder fruchtbar gemacht werden.
Viele heutige Landwirtschaftssysteme sind stark auf externe Betriebsmittel angewiesen.
Dazu gehören unter anderem:
Wenn Ernten, Tiere, Lebensmittel und organische Stoffe den Hof verlassen, ohne dass Nährstoffe zurückgeführt werden, entstehen offene Systeme.
Dann gehen Fruchtbarkeit, Humus, Wasserhaltefähigkeit und Nährstoffe Schritt für Schritt verloren.
Geschlossene Kreisläufe helfen, diese Verluste zu verringern.
Dieser Bereich bündelt Grundlagen zu:
Aus TEIKEI-Sicht sind geschlossene Kreisläufe Teil gemeinschaftlich getragener Landwirtschaft.
Es geht nicht nur darum, Lebensmittel zu erzeugen.
Es geht darum, die Grundlagen der Erzeugung mitzudenken und mitzutragen.
Dazu gehören:
Wenn diese Grundlagen sichtbar werden, kann Landwirtschaft anders verstanden werden.
Nicht als isolierte Produktion einzelner Waren.
Sondern als lebendiger Zusammenhang aus Boden, Pflanzen, Tieren, Menschen, Wasser, Luft, Sonne und gemeinsamer Verantwortung.
Dieser Bereich kann Schritt für Schritt erweitert werden.
Einige Seiten erklären die Grundlagen.
Andere Seiten können später konkrete Hofbeispiele, Praxisberichte, Skizzen, Diagramme oder Entwicklungswege dokumentieren.
So entsteht ein verständlicher Einstieg in die Frage, wie Landwirtschaft fruchtbarer, widerstandsfähiger und weniger abhängig von externen Betriebsmitteln werden kann.
