TEIKEI Netzwerk › … › Tierhaltung, Nährstoffkreisläufe und Hofsysteme · 4 Min. Lesezeit
Dieser Beitrag fasst die Abschlussbroschüre des Projekts KoRinNa zusammen. Das Projekt hat von 2022 bis 2024 mit 18 Betrieben im Südschwarzwald erprobt, wie Milchviehbetriebe, Bergbetriebe und Talbetriebe bei der Rindermast zusammenarbeiten können. Koordiniert hat es die Universität Hohenheim.
Für TEIKEI ist das Projekt ein Praxisbeispiel dafür, wie Höfe ihre unterschiedlichen Stärken verbinden und wie daraus eine Zusammenarbeit entsteht, die sich für alle Beteiligten trägt.
Die artenreichen Wiesen und Weiden des Südschwarzwalds bleiben nur offen, wenn sie beweidet werden. Ohne Rinder verbuschen sie.
Die Betriebe stehen dabei vor verschiedenen Fragen:
Die Kälber aus der Bio-Milchviehhaltung wachsen im Sommer auf den Bergweiden und verbringen den Winter in Ställen im Tal. Das Kleegras der Ackerbaubetriebe wird zu Winterfutter, der Mist zu Dünger.
Bei einer aufwuchsorientierten Beweidung fressen die Rinder stets den frischen Aufwuchs. Dazu gehören ein früher Weidebeginn, eine längere Weideperiode und ein Tierbesatz, der an den Aufwuchs angepasst ist.
Das Projekt hat auf ungedüngtem Grünland keine negativen Auswirkungen dieser Beweidung auf die Artenvielfalt festgestellt. Werden wertvolle Flächen dagegen zu wenig beweidet, vergrasen sie.
Drei Betriebe arbeiten als Kette zusammen:
Für die Kälber haben sich die Betriebe auf eine Preisformel geeinigt: Schlachtpreis minus 1,50 Euro pro Kilogramm Lebendgewicht. Zuvor galt ein fester Preis von 4 Euro.
Das Hofgut St. Leonhard braucht feste Zusagen für insgesamt 200 Tiere, damit sich die Winterpension rechnet. Verlässliche Partner nennt die Broschüre als unabdingbar.
Die folgenden Punkte sind eine Einordnung und nicht Teil der Broschüre.
«Gemeinsam erfolgreich – Erfahrungen mit Kooperationen von Berg- und Ackerbauern für Qualitäts-Rindfleisch, Kreislaufwirtschaft und Naturschutz», Universität Hohenheim, Fachgebiet für Landwirtschaftliche Betriebslehre, 2025. Das Projekt wurde über den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums und das Land Baden-Württemberg mitfinanziert.
↑ Eine Ebene höher: Tierhaltung, Nährstoffkreisläufe und Hofsysteme
Von Felix Schröder, mit Unterstützung von KI (Claude)
Erstellt am 11. Oktober 2026 · Zuletzt aktualisiert am 11. Oktober 2026
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