Einstieg und Überblick › Glossar für die Vernetzungssprache · 2 Min. Lesezeit
Die Liefermenge beschreibt die Warenmenge, die eine Gemeinschaft je Lieferung erhält.
Sie ist eine der wichtigsten Grundlagen der Logistik im TEIKEI-Netzwerk. Von ihr hängt ab, auf welchem Transportweg eine Gemeinschaft wirtschaftlich beliefert werden kann und welche logistische Struktur für sie geeignet ist.
Die Liefermenge entscheidet insbesondere:
Sie bestimmt damit wesentlich den Aufbau einer Gemeinschaft.
Jede Hauptgemeinschaft hat eine feste, vereinbarte Liefermenge. Sie ergibt sich aus den Mindestkosten der nationalen Zustellung an ihren Abholort, die TEIKEI mit dem Logistikpartner ermittelt.
Alle Bestellungen eines Liefermonats werden zusammengezählt. Jedes Kilogramm trägt mit dem Grundpreis der nationalen Zustellung (in Deutschland 0,57 € pro Kilogramm, in der Schweiz 0,43 CHF pro Kilogramm) zu diesen Kosten bei. Die Liefermenge ist erreicht, wenn diese Summe die Mindestkosten deckt.
Beispiel: Kostet die Zustellung mindestens 80 €, braucht es 80 € ÷ 0,57 € = rund 141 kg, also 18 Kisten à 8 kg.
Weil die Zustellkosten von der Entfernung, vom Gewicht und von Bündelungen entlang der Route abhängen, ist die Liefermenge je Gemeinschaft verschieden.
Bereits beim Aufbau einer Gemeinschaft sollte die erwartete Liefermenge berücksichtigt werden.
Sie beeinflusst unter anderem:
Die Rechnung und Beispiele stehen im Beitrag Liefermengen beschrieben.
Die Liefermenge bestimmt, wie eine Gemeinschaft logistisch versorgt werden kann und bildet damit eine zentrale Planungsgröße für die regionale Lebensmittelversorgung.
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Vom Redaktionsteam TEIKEI, mit Unterstützung von KI (ChatGPT)
Erstellt am 1. August 2026 · Zuletzt aktualisiert am 10. Oktober 2026
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