Dieses FAQ bezieht sich ausdrücklich auf die Ereignisse im Dezember 2025 und die daraus entstandenen Anpassungen bei TEIKEI.
Die hier beschriebenen Regelungen gelten für alle folgenden Lieferungen bis zum Ende der Ernte 2025/26, sofern nicht anders kommuniziert.
Im Dezember 2025 wurde TEIKEI kurzfristig aus einer bestehenden Sammel- und Packinfrastruktur in Griechenland ausgeschlossen, die über Jahre hinweg parallel mit anderen Akteuren genutzt wurde. Diese Entscheidung wurde einseitig getroffen und nicht im Dialog mit TEIKEI. Dadurch entstand kurzfristig erheblicher organisatorischer und logistischer Handlungsbedarf. Mehr darüber erfahren >>>
Die Ereignisse im Dezember 2025 hatten nicht nur Auswirkungen auf Logistik und Lieferungen, sondern auch auf interne Abläufe bei TEIKEI.
Durch den plötzlichen Wegfall zentraler Infrastruktur war über mehrere Wochen nicht klar, ob und wie eine tragfähige Lösung gefunden werden kann. In dieser Phase lag der Fokus darauf, überhaupt handlungsfähig zu bleiben, neue Strukturen aufzubauen und die Versorgung abzusichern.
Infolgedessen konnten einige interne Prozesse nicht wie vorgesehen weitergeführt werden. Das betraf unter anderem:
Wichtig ist dabei die Einordnung:
Diese Auffälligkeiten waren ertsmal keine Fehler der Software selbst. Sie entstanden aus der Unsicherheit der Gesamtsituation und der offenen Frage, ob und in welcher Form es mit der bestehenden Struktur weitergehen kann. Solange grundlegende Entscheidungen nicht geklärt waren, konnten bestimmte technische Prozesse bewusst nicht sauber abgeschlossen oder fortgeführt werden.
Nachdem nun eine tragfähige Lösung für Logistik und Abwicklung gefunden wurde, holen wir diese internen Schritte nach und sorgen für sauber Klärungen und für alle passende Übergange. Die betroffenen Prozesse werden bereinigt, offene Punkte geschlossen und die Agora und alle dazugehörigen Ernteanteile schrittweise wieder in einen stabilen Zustand überführt.
Wir sind erleichtert und dankbar, an diesem Punkt angekommen zu sein – und sehen diese Phase als Teil eines herausfordernden, aber lehrreichen Übergangs, der das Netzwerk langfristig robuster macht.
Nein. Die parallele Nutzung der Infrastruktur war über Jahre bekannt und konfliktfrei. Der Ausschluss erfolgte ohne Vorankündigung und ohne Verhandlungsspielraum. Für TEIKEI war dies ein externer Einschnitt, kein internes Versäumnis.
TEIKEI musste die gesamte Abwicklung kurzfristig neu aufstellen und vollständig auf Kreta verlagern. Dies betraf insbesondere:
Ein Großteil der Kapazitäten floss in Stabilisierung, Neuorganisation und den Aufbau langfristig tragfähiger Abläufe.
Die neuen Strukturen wurden unter realen Bedingungen aufgebaut und mussten sich zunächst einspielen. Dadurch kam es und kommt es vereinzelt zu:
Diese Anpassungen sind direkte Folge der Ereignisse im Dezember und dienen der langfristigen Stabilisierung.
Nein. Die Verschiebung betrifft ausschließlich die Januarlieferung.
Einmalig benötigen wir im Januar eine zusätzliche Woche, um die Ernte und das Abpacken unter den neuen Strukturen sauber und sorgfältig umzusetzen. Ab Februar erfolgen die Lieferungen wieder im gewohnten Rhythmus (letzter Mittwoch im Monat).
Die aktuell kommunizierten Abläufe und Regelungen gelten bis zum Ende der Ernte 2025/26. Innerhalb dieser Zeit schaffen sie Planungssicherheit für Höfe, Logistik und Gemeinschaften. Größere Änderungen darüber hinaus werden rechtzeitig angekündigt.
Die Mischkisten werden seit der Umstellung direkt auf Kreta für TEIKEI gepackt. Um Packfehler zu reduzieren und die Arbeit vor Ort praktikabel zu gestalten, wird nicht mehr nach Kilogramm pro Frucht, sondern nach Stückzahlen gepackt.
Nein. Das Gesamtgewicht der Mischkisten liegt weiterhin bei 4 kg und 8 kg. Die Umstellung betrifft die Packlogik, nicht den Umfang oder den Wert der Lieferung.
Nein. Die Preise bleiben unverändert. Ziel der Anpassungen ist es, bei gleichbleibenden Preisen kostendeckend, fair und verlässlich arbeiten zu können.
Durch den Versand direkt aus Kreta benötigen wir zusätzliche Zeit in der Logistik. Der vorgezogene Bestellstichtag stellt sicher, dass Packung und Transport realistisch geplant und koordiniert werden können.
Durch die Ereignisse im November 2025 und den damit verbundenen Infrastrukturkonflikt wurde die Rechnungsstellung für bereits erfolgte Lieferungen vorübergehend pausiert.
In dieser Phase war nicht klar, ob und in welcher Form die Lieferungen fortgeführt werden können. Um keine fehlerhaften oder unvollständigen Abrechnungen zu erzeugen, haben wir die Erstellung der Rechnungen bewusst zurückgestellt.
Inzwischen konnten die Lieferungen stabil umgesetzt werden und die logistische Grundlage ist gesichert.
Aktuell arbeiten wir daran, die Wintersaison sauber abzuschließen und alle ausstehenden Rechnungen nachträglich zu erstellen.
Die Rechnungen für bereits erhaltene Lieferungen werden daher in Kürze versendet.
Vielen Dank für Deine Geduld und Dein Mittragen in dieser besonderen Übergangsphase.