FAQ – Häufig gestellte Fragen › Allgemeine Fragen · 4 Min. Lesezeit · Rückblick – so war es
Diese Seite beantwortet eine zentrale Frage, die sich viele Menschen im Netzwerk stellen:
Wie konnte es nach der Saison im Winter 2025/26 überhaupt zu einem Rückstand von rund 55'000 € kommen?
Der Rückstand ist nicht durch einen einzelnen Fehler entstanden. Er entstand durch das Zusammenkommen mehrerer Faktoren in einem sehr sensiblen Moment: laufende Entwicklungskosten, der Infrastrukturkonflikt, eingefrorene Rechnungsfunktionen, privat vorfinanzierte Ernten und fehlende Rückflüsse aus bereits gelieferten Ernteanteilen.
Felix Schröder hatte die Ernte und die Zahlungen an die Höfe mit privaten Mitteln vorfinanziert, weil durch den Infrastrukturkonflikt unklar war, ob weitere Lieferungen überhaupt noch möglich sein würden. Die Lieferungen fanden teilweise statt. Die dafür vorgesehenen Beträge kamen jedoch nicht in der notwendigen Form zurück, weil die Rechnungsfunktionen im System bewusst eingefroren wurden und nicht so einfach wieder aktiviert werden konnten.
Hinzu kam, dass der Entwickler, der die Abrechnungs- und Systemfunktionen begleitet hatte, seit mehreren Wochen im Krankenhaus liegt. Dadurch konnten die notwendigen Funktionen zur Reaktivierung der Rechnungen nicht rechtzeitig wiederhergestellt werden. So entstand ein Defizit aus vorfinanzierten Produkteinkäufen, offenen Entwicklerrechnungen und nicht eingegangenen Zahlungen.
Der Rückstand ist durch das Zusammenkommen mehrerer Faktoren entstanden:
Die Details dazu werden im Folgenden eingeordnet.
Im Dezember 2025 kam es zu einem entscheidenden Einschnitt:
→ 2025.12. – Infrastrukturkonflikt Griechenland
TEIKEI wurde kurzfristig aus bestehenden Pack- und Logistikstrukturen ausgeschlossen, die zuvor über Jahre hinweg stabil genutzt wurden.
Die unmittelbare Folge:
Genau in dieser Situation wurden die Rechnungsfunktionen nicht weitergeführt, weil zunächst geklärt werden musste, ob und wie überhaupt noch geliefert werden kann. Die Lieferungen fanden teilweise trotzdem statt, wurden jedoch nicht mehr vollständig abgerechnet.
Unabhängig von diesem Ereignis befand sich TEIKEI bereits in einer Phase intensiver Weiterentwicklung.
Konkret bedeutete das:
Dieses Werkzeug ist kein Zusatz, sondern eine Voraussetzung dafür, dass die Komplexität eines gemeinschaftlich getragenen Systems überhaupt zuverlässig organisiert werden kann.
Es ging dabei nicht darum, abstrakt zu wachsen, sondern darum, die Struktur so weiterzuentwickeln, dass sie den realen Anforderungen im Netzwerk gerecht werden kann. Mit einem Jahresumsatz in einer Größenordnung von etwa 250'000 bis 300'000 € war bereits absehbar, dass die bisherigen Mittel und Abläufe an Grenzen stoßen würden. Deshalb wurde bewusst eine Entscheidung getroffen, in ein Werkzeug zu investieren, das notwendig ist, um Verantwortung, Transparenz und Koordination nicht nur ideell, sondern auch praktisch tragen zu können.
Der entscheidende Punkt liegt im zeitlichen Zusammenfallen:
So entstand kein punktueller Schaden, sondern ein finanzielles Ungleichgewicht, das sich auf rund 55'000 € summiert hat.
Anders gesagt: Der Rückstand entstand, weil TEIKEI in einem Moment handlungsfähig bleiben musste, in dem die Infrastruktur wegbrach, die Ernte bereits bezahlt werden musste und die Abrechnung technisch nicht mehr sauber weitergeführt werden konnte.
Felix Schröder hat rund 30'000 € privat für Produkteinkäufe und Zahlungen an Höfe vorfinanziert. Diese Mittel sind bisher nicht zurückgeflossen. Weitere rund 20'000 € betreffen offene Rechnungen für die Entwicklung und technische Begleitung der Agora durch den Winter. Diese Anpassungen waren notwendig, um auf die Folgen des Infrastrukturkonflikts überhaupt reagieren zu können.
Diese Situation ist kein Ausdruck von Fehlplanung im klassischen Sinn, sondern zeigt eine strukturelle Realität:
Wenn gemeinschaftlich aufgebaute Systeme noch auf externe Infrastruktur angewiesen sind, können Entscheidungen außerhalb des Netzwerks direkte Auswirkungen haben.
Gleichzeitig wird sichtbar:
Diese Seite dient nicht der Rechtfertigung, sondern der Transparenz.
Der Rückstand ist Teil eines Übergangs:
Damit ist diese Situation auch Teil eines Lernprozesses im TEIKEI-Netzwerk.
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Von Felix Schröder, mit Unterstützung von KI (ChatGPT)
Erstellt am 8. April 2026 · Zuletzt aktualisiert am 3. Juni 2026
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