Am 05. August 2026 trafen sich Helmut Geißler, Burghard Flieger und Felix Schröder, um die bisherigen Überlegungen zur möglichen TEIKEI Genossenschaft gemeinsam zu reflektieren.
Im Mittelpunkt stand nicht die Vorbereitung einer unmittelbaren Gründung, sondern die Frage, wie aus einer bestehenden Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaft schrittweise eine gemeinschaftlich getragene Genossenschaft entstehen kann.
Ausgangspunkt des Gesprächs war die Erkenntnis, dass in den vergangenen Monaten bereits zahlreiche konzeptionelle Überlegungen entstanden sind.
Gleichzeitig wurde deutlich, dass viele organisatorische und rechtliche Fragen erst dann sinnvoll beantwortet werden können, wenn klar ist,
Damit verschob sich der Fokus des Gesprächs deutlich:
Nicht die Gründung einer Genossenschaft stand im Mittelpunkt, sondern der gemeinsame Klärungsprozess.
Felix stellte den aktuellen Entwicklungsstand von TEIKEI und Lightwave vor.
Er erläuterte, dass sich die zukünftige Struktur inzwischen deutlich klarer voneinander abgrenzt.
Die Software-, Intelligence- und Prozessinfrastruktur soll künftig im Verantwortungseigentum von Lightwave weiterentwickelt werden.
Eine mögliche TEIKEI Genossenschaft würde dagegen nicht die Software übernehmen, sondern die gemeinschaftlich getragenen Projekte, Produzent:innen, Abholgemeinschaften und regionalen Versorgungsstrukturen organisieren.
Felix machte außerdem deutlich, dass er diese operative Verantwortung künftig nicht selbst übernehmen möchte.
Seine zukünftige Rolle sieht er in der Entwicklung der gemeinsamen Infrastruktur und nicht in der Geschäftsführung einer Genossenschaft.
Ein weiterer Schwerpunkt war die Frage, wie bestehende Projekte wie TEIKEI Obst oder TEIKEI Olive langfristig in eine gemeinschaftlich getragene Struktur überführt werden können, ohne erneut von einer einzelnen Person abhängig zu sein.
Helmut richtete den Blick konsequent auf den eigentlichen Gründungsprozess.
Er machte deutlich, dass eine Genossenschaft nicht durch ein Konzept entsteht, sondern dadurch, dass Menschen bereit sind, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen.
Aus seiner Sicht sollte deshalb nicht mit Statuten oder organisatorischen Details begonnen werden.
Viel wichtiger sei zunächst die Bildung einer Initiativgruppe.
Er schlug vor,
Er machte deutlich, dass erst auf dieser Grundlage entschieden werden könne, ob eine Genossenschaft tatsächlich entsteht und welche nächsten Schritte sinnvoll sind.
Burghard brachte seine langjährige Erfahrung aus der Genossenschaftsentwicklung ein und stellte die Frage, wie der Übergang von der bestehenden Gemeinschaft zu einer Genossenschaft praktisch gestaltet werden kann.
Er regte an, den bisherigen Entwicklungsstand nicht sofort in einen Gründungsprozess zu überführen, sondern zunächst einen offenen Klärungsprozess zu organisieren.
Dabei entstand gemeinsam die Leitfrage:
Wie wird aus einer Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaft eine Erzeuger-Verbraucher-Genossenschaft?
Burghard schlug vor, diese Frage zum Ausgangspunkt einer gemeinsamen Veranstaltung zu machen.
Diese Veranstaltung soll Menschen zusammenbringen, die sich vorstellen können, Verantwortung zu übernehmen.
Sie soll keine Gründungsversammlung sein, sondern ein Raum, in dem gemeinsam geklärt wird,
Im Verlauf des Gesprächs entstand ein gemeinsames Verständnis.
Der nächste Schritt besteht nicht darin, möglichst schnell eine Genossenschaft zu gründen.
Vielmehr soll zunächst geklärt werden,
Erst wenn diese Fragen gemeinsam beantwortet sind, kann über eine konkrete Gründung entschieden werden.
Aus dem Gespräch wurden folgende Schritte vereinbart:
Diese Seite dokumentiert das Gespräch vom 05. August 2026 und bildet einen Baustein des laufenden Klärungsprozesses zur möglichen TEIKEI Genossenschaft. Die Inhalte dienen als Arbeitsgrundlage für die weitere Entwicklung und werden durch zukünftige Gespräche ergänzt.