Im Verlauf dieses Workshops haben wir untersucht, wie lokale Lebensmittelnetzwerke aus bestehenden Beziehungen, Erfahrungen, Orten und Formen der Zusammenarbeit wachsen können.
Wir haben mit den Lebensmitteln begonnen, die uns persönlich verbinden, und anschließend den Blick erweitert: von einzelnen Produzent:innen und Gemeinschaften über regionale Versorgungslandschaften und gemeinsame Infrastruktur bis hin zur Zusammenarbeit in Europa.
Der Workshop hat uns eingeladen, folgende Fragen zu betrachten:
Eine zentrale Erkenntnis lautet: Wir beobachten die Transformation unserer Ernährungssysteme nicht nur von außen.
Wir sind diejenigen, die die Verantwortung tragen, ein neues lokales und zugleich vernetztes Lebensmittelsystem für Europa zu entwerfen, vorzuleben und gemeinsam wachsen zu lassen.
Der Workshop endet deshalb nicht mit einem fertigen Modell. Er öffnet ein gemeinsames Handlungsfeld.
Die auf dieser Seite versammelten Netzwerke, Werkzeuge und Materialien sollen die nächsten Schritte unterstützen: Beziehungen aufbauen, Regionen verbinden, praktische Kooperationen entwickeln und gemeinsame Ideen in dauerhafte Strukturen überführen.
Dieser Workshop wurde von Felix Schröder gestaltet und durchgeführt.
Felix arbeitet an der Verbindung regionaler Lebensmittelnetzwerke, offener digitaler Werkzeuge und am Aufbau tragfähiger Versorgungslandschaften. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Produzent:innen, Verarbeitung, Logistik, Gemeinschaften und regionale Trägerorganisationen dauerhaft miteinander verbunden werden können.
Ihr könnt Felix kontaktieren, wenn Ihr
Felix Schröder
Lightwave i. G.
Verantwortungseigentümer – Steward Owner
E-Mail: felix@lightwave.ch
Regionale Lebensmittelnetzwerke entstehen nicht isoliert. Überall in Europa entwickeln Menschen neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft, Verarbeitung, Logistik, Gemeinschaften, Forschung, öffentlicher Beschaffung, Wissensarbeit und digitalen Werkzeugen.
Diese Seite bietet einen Überblick über wichtige Netzwerke, weiterführende Materialien und Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden.
Jede Organisation bringt eigene Erfahrungen, Perspektiven und Fähigkeiten mit. Erst in ihrem Zusammenspiel wird die Transformation unserer Ernährungssysteme möglich.
Gemeinsam entstehen Fähigkeiten für
Diese Vielfalt wird auch im entstehenden europäischen Netzwerk sichtbar, in dem Organisationen aus Deutschland, der Schweiz, Schweden, den Niederlanden, Norwegen und weiteren Ländern zusammenarbeiten.
Die Fahnen zeigen, in welchen Ländern oder geografischen Räumen die Organisationen hauptsächlich tätig oder verankert sind.
🌍 kennzeichnet internationale und 🇪🇺 europaweit tätige Netzwerke.
TEIKEI entwickelt gemeinschaftlich getragene Lebensmittelnetzwerke, regionale Versorgungslandschaften und offene Werkzeuge für eine regenerative Lebensmittelwirtschaft.
Wiki: https://wiki.teikei.us
Nationale TEIKEI-Marktplätze – Agora
🇩🇪 Deutschland: https://de.teikei.shop
🇨🇭 Schweiz: https://ch.teikei.shop
🇸🇪 Schweden: https://se.teikei.shop
Herenboeren entwickelt gemeinschaftlich getragene Bauernhöfe in den Niederlanden. Bürger:innen übernehmen gemeinsam Verantwortung für einen landwirtschaftlichen Betrieb und ihre Lebensmittelversorgung.
Webseite: https://herenboeren.nl
URGENCI ist das internationale Netzwerk für Community Supported Agriculture – gemeinschaftsgetragene Landwirtschaft.
Es verbindet solidarische Landwirtschaftsinitiativen weltweit und fördert den Austausch zwischen Produzent:innen und Gemeinschaften.
Webseite: https://urgenci.net
Nyéléni ist eine internationale Bewegung für Ernährungssouveränität. Sie vereint bäuerliche Organisationen, Wissenschaft, indigene Gemeinschaften und zivilgesellschaftliche Bewegungen.
International: https://nyeleni.org/en/homepage
Europa: https://nyeleni-eca.net
GEN Europe – Global Ecovillage Network Europe – verbindet Ökodörfer, regenerative Gemeinschaften und Initiativen in ganz Europa.
Das Netzwerk fördert praktisches Lernen, gemeinschaftliches Leben, ökologische Entwicklung und den Aufbau resilienter Regionen.
Webseite: https://gen-europe.org
Reformaten arbeitet in Schweden an der Transformation von Ernährungssystemen und verbindet Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft.
Webseite: https://reformaten.com
Die niederländische Stiftung entwickelt Orte des gemeinsamen Lernens und verbindet Landwirtschaft, Wissenschaft, Kultur und regionale Entwicklung.
Webseite: https://plaatsdekleineaarde.nl/over-de-plaatsen
Bioregional Weaving Labs ist ein internationales Netzwerk von Menschen und Organisationen, die langfristige Zusammenarbeit innerhalb konkreter Bioregionen fördern.
Im Mittelpunkt steht das Verbinden von Akteur:innen, Initiativen und Landschaften zu lebendigen regionalen Gemeinschaften.
Webseite: https://bioregionalweavinglabs.org
Project N begleitet nachhaltige Unternehmensgründungen und unterstützt die Entwicklung neuer Formen kooperativen Wirtschaftens.
Webseite: http://www.projekt-n.org
Chapter 100 ist ein öffentlich zugängliches Wissensnetzwerk für gesellschaftliche Transformation.
Das Wiki verbindet Wissen aus unterschiedlichen Fachbereichen, macht Zusammenhänge sichtbar und stellt Inhalte frei für Lernen, Orientierung und gemeinschaftliche Weiterentwicklung zur Verfügung.
Wiki: https://wiki.chapter100.org
Koopernikus verbindet Produzent:innen, Verarbeitung, Logistik, Gastronomie, öffentliche Einrichtungen und regionale Gemeinschaften in der Schweiz.
Ziel ist eine kooperative und regionale Lebensmittelversorgung sowie der Ausbau regionaler Beschaffungssysteme.
Webseite: https://koopernikus.ch
KEWI ist ein regionales Ernährungsnetzwerk im Raum Freiburg.
Die Initiative vernetzt Erzeugung, Verarbeitung, Handel, Gemeinschaften und öffentliche Einrichtungen und stärkt regionale Wertschöpfungsketten.
Webseite: https://kewi-freiburg.de
foodcoopX entwickelt digitale Werkzeuge für Foodcoops und gemeinschaftlich getragene Lebensmittelnetzwerke.
Die Software Tapir unterstützt die praktische Organisation von Mitgliedschaften, Abonnements, Produkten, Bestellungen, Verteilung, Kommunikation und Verwaltungsprozessen innerhalb von Foodcoops und Initiativen der gemeinschaftsgetragenen Landwirtschaft.
Webseite: https://foodcoopx.de
Die TEIKEI Agora ist eine Marktplatz- und Koordinationsinfrastruktur für regionale und überregionale Lebensmittelnetzwerke.
Sie verbindet Funktionen, die häufig auf unterschiedliche Werkzeuge verteilt sind. Dazu gehören:
Die TEIKEI Agora ist nicht als herkömmlicher Onlineshop gedacht.
Sie ist als gemeinsame Infrastruktur konzipiert, über die Produzent:innen, Verarbeiter:innen, Gemeinschaften, Logistikpartner:innen und regionale Trägerorganisationen ihre Lebensmittelversorgung gemeinsam koordinieren können.
Marktplatz: https://teikei.shop
Weiterführende Informationen: TEIKEI Agora
Lightwave wird den Marktplatz der TEIKEI Agora halten und weiterentwickeln.
Die Organisation stellt die organisatorische, technische und finanzielle Grundlage bereit, die erforderlich ist, um die Plattform langfristig zu betreiben, zu erhalten und weiterzuentwickeln.
Lightwave übernimmt insbesondere die Verantwortung für
Durch diese Struktur soll sichergestellt werden, dass die TEIKEI Agora ihrem Zweck verpflichtet bleibt und als gemeinsame Infrastruktur für regionale Lebensmittelnetzwerke und Versorgungslandschaften in Europa weiter wachsen kann.
Webseite: https://lightwave.ch
Fantastisk Helse bringt Perspektiven aus Gesundheit, Ernährung und Prävention in die Transformation von Ernährungssystemen ein.
Webseite: https://www.fantastiskhelse.no
Die European Food System Task Force ist ein europäischer Kooperationsraum für Menschen und Organisationen, die gemeinsam an resilienten Ernährungssystemen arbeiten und den Hansalim-Ansatz in die europäische Vernetzung einbringen.
Beteiligt sind unter anderem Akteur:innen aus dem Umfeld von:
Der Kooperationsraum entwickelt sich kontinuierlich weiter und verbindet Organisationen aus 🇩🇪 Deutschland, 🇨🇭 der Schweiz, 🇸🇪 Schweden, 🇳🇱 den Niederlanden, 🇳🇴 Norwegen und weiteren europäischen Regionen.
Der Newsletter begleitet die Entwicklung von TEIKEI und des internationalen Netzwerks.
Darin erscheinen unter anderem
Newsletter: https://www.teikei.us/wegrowtogether
Es gibt viele Möglichkeiten, selbst Teil dieser Bewegung zu werden.
Ihr könnt beispielsweise
Veränderung beginnt häufig nicht mit einer neuen Organisation, sondern damit, bestehende Menschen, Orte und Fähigkeiten miteinander zu verbinden.
Die Präsentation kann frei genutzt, regional angepasst und gemeinsam weiterentwickelt werden.