Wirtschaft & Vision › Wirtschaft verstehen › Qualitäten einer kooperativen Wirtschaft · 2 Min. Lesezeit
Dieser Beitrag geht auf einen Impuls aus einem persönlichen Austausch vom März 2026 zurück.
Frieden wird oft als ein Zustand verstanden, in dem es keinen Streit gibt.
Dieser Beitrag beschreibt ein anderes Verständnis.
Frieden ist nicht die Abwesenheit von Krieg oder Zwist.
Frieden ist das Ergebnis eines Kräftemessens, das für alle fair verläuft.
Für die Zusammenarbeit in einem Netzwerk ist dieser Unterschied wichtig.
Wut ist nichts Schlechtes.
Sie ist reine Kraft.
Zunächst ist sie ungerichtet und auf nichts bezogen.
Es geht darum, diese Kraft so zu lenken, dass im eigenen Inneren kein Krieg entsteht.
Wo Menschen zusammenarbeiten, treffen Kräfte aufeinander.
Frieden entsteht nicht dadurch, dass dieses Kräftemessen ausbleibt.
Er entsteht, wenn es für alle fair verläuft.
An dieser Stelle hat das Wort «fair» seinen Platz.
Nicht immer lässt sich ein faires Kräftemessen herstellen.
Dann bleiben zwei Wege:
Das beste Ergebnis ist dann, dass beide Seiten anerkennen, dass sie sich nicht einig sind: «We agree to not agree.»
Wo messen wir unsere Kräfte fair, und wo weichen wir dem Kräftemessen aus?
„Frieden ist nicht die Abwesenheit von Krieg oder Zwist, sondern das Ergebnis eines für alle fairen Kräftemessens.“
↑ Eine Ebene höher: Qualitäten einer kooperativen Wirtschaft
Von Felix Schröder, mit Unterstützung von KI (Claude)
Erstellt am 11. Oktober 2026 · Zuletzt aktualisiert am 11. Oktober 2026
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