Eine Absage kann zeigen, welche wirtschaftliche Spannung hinter regionaler Versorgung tatsächlich liegt.
Regionale Produktion allein trägt viele Betriebe wirtschaftlich nicht ausreichend. Ergänzende Warenflüsse schaffen oft wichtige Einkommen.
Der Einkauf und Weiterverkauf von Waren aus dem Süden ist für Großhandel und regionale Betriebe ein realer Betriebszweig.
Die offene Frage ist, wie solche ergänzenden Warenflüsse künftig koordiniert werden können, ohne die Landwirtschaft im Süden weiter zu schwächen.
Die Absage ist nachvollziehbar. Sie macht sichtbar, dass Betriebe zwischen regionalem Anspruch, wirtschaftlicher Tragfähigkeit, bestehenden Lieferbeziehungen und einer faireren Preislogik stehen.