Dieser Workshop ist als browserbasierter Unterrichts- und Workshop-Leitfaden aufgebaut.
Die Seite dient als Übersicht für den Ablauf und als Einstieg in die einzelnen Präsentationsseiten. Jede Präsentationsseite ist als eigener Bildschirm gestaltet und kann direkt im Browser geöffnet und auf einem Beamer gezeigt werden.
Der Workshop untersucht, welche Infrastruktur Landwirtschaft braucht, damit ökologische Praxis, faire Preise, Kooperation, lokale Ernährung und regionale Verantwortung tragfähig miteinander verbunden werden können.
TEIKEI Agora wird dabei nicht als fertige Lösung, Produkt oder Plattformversprechen vorgestellt, sondern als konkreter Praxisfall. An ihm werden größere Fragen sichtbar: Wie entstehen Versorgungsnetzwerke? Wer hat Übersicht? Wie werden Daten, Logistik, Beziehungen, Finanzierung und Verantwortung gemeinsam organisiert?
Halbtagesformat mit zwei Pausen à 15 Minuten.
Die Zeitangaben sind Richtwerte. Der Workshop ist bewusst ohne feste Uhrzeiten formuliert, damit er in unterschiedlichen Unterrichts-, Schulungs- und Weiterbildungskontexten eingesetzt werden kann.
Der Workshop verbindet fachlichen Impuls, Reflexion und praktische Orientierung.
Das Verhältnis ist ungefähr:
Zur inhaltlichen Vorbereitung kann vorab die Einleseseite geteilt werden:
| Seite | Abschnitt | Dauer | Fokus |
|---|---|---|---|
| 01 | Ausgangspunkt | ca. 10 Min. | Die Ausgangsfrage öffnen: Viele Höfe können gute Lebensmittel erzeugen, aber wie wird Versorgung langfristig tragfähig organisiert? |
| 02 | Der eigentliche Fokus | ca. 10 Min. | Den Blick von Produktion auf Versorgungsstrukturen verschieben. |
| 03 | Drei grundlegende Modelle | ca. 15 Min. | Marktmodell, Direktvermarktung und solidarische Modelle unterscheiden und in Beziehung setzen. |
| 04 | TEIKEI Agora als Versorgungsarchitektur | ca. 15 Min. | TEIKEI Agora als Praxisfall betrachten: Höfe, Mitglieder, Abholorte, Logistik, Koordination und Daten. |
| — | Pause | 15 Min. | Atemstelle nach dem ersten Problem- und Modellraum. |
| 05 | Verborgene Macht im heutigen System | ca. 15 Min. | Großhandel nicht nur als Warenfluss, sondern als Informationsstruktur verstehen. |
| 06 | Die Rolle gemeinsamer Daten | ca. 15 Min. | Datenbank und gemeinsame Übersicht als Grundlage kooperativen Handelns einordnen. |
| 07 | Der größere Kontext | ca. 15 Min. | Technologie als Hilfsmittel einer tieferen Veränderung verstehen: der Entstehung kooperativer Netzwerke. |
| 08 | Bedeutung für die Landwirtschaft | ca. 15 Min. | Höfe als Teil größerer Netzwerke betrachten, ohne ihre Eigenständigkeit zu verlieren. |
| — | Pause | 15 Min. | Atemstelle vor der Macht-, Generationen- und Handlungsebene. |
| 09 | Die eigentliche Frage nach Macht | ca. 15 Min. | Fragen, ob Informations- und Koordinationsmacht in kooperative Netzwerke überführt werden kann. |
| 10 | Die nächste Generation | ca. 20 Min. | Hofübernahme, Verantwortung und Netzwerke aus Perspektive künftiger Betriebsführung betrachten. |
| 11 | Praktische nächste Schritte | ca. 25 Min. | Konkrete Anschlussmöglichkeiten, Kontakte, Werkzeuge und erste Schritte sichtbar machen. |
| 12 | Kernbotschaft zum Abschluss | ca. 15 Min. | Den roten Faden bündeln: Landwirtschaft wird auch dort entschieden, wo Menschen Versorgung gemeinsam organisieren. |
Der Workshop untersucht die Frage:
Welche Infrastruktur brauchen Lebensmittelregionen, damit ökologische Landwirtschaft, faire Preise, Kooperation, Versorgung und Verantwortung tragfähig werden?
Daraus ergeben sich weitere Fragen:
Am Ende des Workshops sollen die Teilnehmenden klarer sehen,
Der Workshop dient der fachlichen Einordnung, gemeinsamen Reflexion und praktischen Orientierung.
Der Workshop richtet sich an Menschen, die Landwirtschaft, Hofentwicklung, Ernährungsregionen und ökologische Praxis mitgestalten wollen.
Dazu gehören insbesondere:
Der Workshop ist aus dem Kontext einer landwirtschaftlichen Weiterbildung entstanden, kann aber auch an anderen Schulen, in Initiativen, Netzwerken oder Ernährungsregionen eingesetzt werden.
Der Workshop stellt TEIKEI Agora nicht als fertige Lösung dar.
Er nutzt TEIKEI Agora als konkreten Praxisfall, um größere Fragen sichtbar zu machen:
Welche Formen von Infrastruktur brauchen Höfe, Gemeinschaften und Regionen, damit sie Versorgung, Verantwortung und ökologische Praxis gemeinsam tragen können?