
Der Warenfluss bei TEIKEI Obst beschreibt den Weg des Obstes vom Obstgarten bis zu den Gemeinschaften und Mitgliedern.
Er macht sichtbar, welche Stationen das Obst durchläuft, bevor es vor Ort verteilt und abgeholt wird.
Diese Seite beschreibt nur den Warenfluss.
Die weiteren Flüsse sind auf eigenen Unterseiten beschrieben:
TEIKEI Obst ist ein Produktkreis innerhalb des TEIKEI-Netzwerks.
Der Warenfluss beginnt bei den Produzent:innen und führt über Ernte, Sortierung, Kühlung, Verpackung, Bündelung und Palettenlieferung zu den Gemeinschaften und Mitgliedern.
Obst ist frischelogistisch sensibel.
Deshalb sind Reifegrad, Erntezeitpunkt, Sortierung, Kühlung, Verpackung und eine verlässliche Übergabe an Gemeinschaften besonders wichtig.
Der Warenfluss ist damit nicht nur eine technische Lieferbewegung.
Er zeigt, wie frische Früchte gemeinschaftlich getragen, gebündelt, verteilt und lokal abgeholt werden.
TEIKEI Obst versteht Fruchtversorgung ausdrücklich als regionale und europa-regionale Aufgabe.
Frischeprodukte werden bei TEIKEI Obst nach dem Local First Prinzip betrachtet.
Das bedeutet:
Früchte, die in einer Region saisonal verfügbar sind oder absehbar bald verfügbar werden, sollen nicht durch weit entfernte Ware ersetzt oder verdrängt werden.
Es ergibt keinen Sinn, frische Ware in eine Region zu bringen, wenn vergleichbare Früchte dort vor Ort saisonal später wachsen und geerntet werden können.
TEIKEI Obst unterstützt diese Praxis nicht.
TEIKEI Obst schließt sie aktiv aus, um regionale landwirtschaftliche Strukturen zu schützen und zu fördern.
Damit stärkt TEIKEI Obst:
Es geht nicht darum, jede Frucht zu jeder Zeit verfügbar zu machen.
Es geht darum, Fruchtversorgung so zu gestalten, dass sie Herkunft, Saison, Klima, Boden, Höfe und Gemeinschaften achtet.
Die genauere Zugangslogik ist auf der Seite Zugangslogik und Local First beschrieben.
Es ist kein Ziel, frische Produkte aus anderen Kontinenten zu importieren oder lange globale Frischeketten aufzubauen.
Dazu gehören zum Beispiel keine Avocados aus Peru oder Chile, keine Trauben aus Südamerika und keine vergleichbaren Frischprodukte, deren Versorgung auf weiten interkontinentalen Transportwegen beruht.
TEIKEI Obst richtet sich auf Früchte, Höfe und Versorgungsräume, die in einem nachvollziehbaren, gemeinschaftlich tragbaren und ökologisch verantwortbaren Zusammenhang stehen.
Der Warenfluss bei TEIKEI Obst folgt den Logistikwerten des TEIKEI-Netzwerks.
Dazu gehören:
Für Logistikpartner:innen gilt die Charta für Logistikpartner:innen im TEIKEI-Netzwerk.
TEIKEI Obst setzt keinen Flugtransport um.
Luftfracht gehört nicht zum Warenfluss von TEIKEI Obst und wird im TEIKEI-Netzwerk ausdrücklich nicht als regulärer Transportweg dargestellt, geplant oder beworben.
Ebenso ist es kein Ziel von TEIKEI Obst, frische Produkte über interkontinentale Frischelogistik verfügbar zu machen.
Die Logistik soll Versorgung ermöglichen, ohne ökologische Verantwortung, Herkunft, Beziehung, Saisonalität und regionale Verankerung zu unterlaufen.
Der bestätigte Grundablauf lautet:
Der zentrale Lieferweg ist die Palettenlieferung.
Paketzustellung, Haustürzustellung, Flugtransport und interkontinentale Frischetransporte gehören nicht zum Standardprozess von TEIKEI Obst.
Der Warenfluss beginnt im Obstgarten oder am Hof.
Dort wachsen die Früchte auf den Flächen der Produzent:innen.
Nach der Ernte wird das Obst sortiert, bei Bedarf gekühlt und für die weitere Verteilung vorbereitet.
Dieser erste Abschnitt umfasst:
Nach der Verpackung wird das Obst gebündelt.
Das Sammellager führt Mengen zusammen und bereitet die Übergabe an die weitere Verteilung vor.
Das Verteillager oder die regionale Bündelung ist die Station, an der die Ware für die Gemeinschaften vorbereitet wird.
Dort wird das Obst für Palettenlieferungen bereitgestellt.
Der zentrale Warenweg führt vom Verteillager oder der regionalen Bündelung über Palettenlieferungen zu den Gemeinschaften.
Der Ablauf lautet:
Verteillager / regionale Bündelung → Palettenlieferung → Hauptgemeinschaft / Abholort
Die Hauptgemeinschaft oder der Abholort ist der gebündelte Empfangsort.
Dort wird das Obst angenommen und für die Abholung vorbereitet.
Untergemeinschaften können Teil der regionalen Weitergabe sein.
Sie erhalten Obst über eine Hauptgemeinschaft oder über einen bestätigten regionalen Weitergabeprozess.
Der Ablauf lautet:
Hauptgemeinschaft / Abholort → Untergemeinschaften / regionale Weitergabe → Mitglieder / Abholung
Untergemeinschaften übernehmen vor Ort einen Teil der Verteilung, wenn diese Struktur tatsächlich besteht.
Für TEIKEI Obst wird angedacht, geeignete logistische Lösungen für Mikrogemeinschaften und abgelegene Orte auszuarbeiten.
Ziel ist es, nicht nur große Liefermengen und große Gemeinschaften versorgen zu können.
Auch kleinere Zusammenschlüsse, abgelegenere Orte und Mikrogemeinschaften sollen perspektivisch Zugang zu Früchten bekommen können, ohne dass sie erst sehr große Mengen erreichen müssen.
Diese Lösungen sind Teil einer weiteren Entwicklung und werden erst dann als konkreter Warenfluss dargestellt, wenn sie praktisch geklärt und bestätigt sind.
Dabei bleibt wichtig:
Solange diese Lösungen noch nicht bestätigt sind, werden sie nicht als Standard-Warenfluss dargestellt.
Die Mitglieder holen ihre Ernteanteile am Abholort, in der Hauptgemeinschaft oder über eine regionale Weitergabe ab.
Der Warenfluss endet dort, wo das Obst von den Mitgliedern übernommen wird.
Folgende Wege werden im Standardprozess von TEIKEI Obst nicht dargestellt:
Nicht Teil des Zielbildes sind zum Beispiel Avocados aus Peru oder Chile, Trauben aus Südamerika oder vergleichbare Frischprodukte, die nur über lange globale Transportketten verfügbar gemacht werden können.
Ebenso ist es nicht Teil des Zielbildes, Waren in eine Region zu bringen, wenn vergleichbare Früchte dort saisonal vor Ort verfügbar sind oder absehbar verfügbar werden.
Wenn kleinere Weitergaben entstehen, werden sie als Untergemeinschaften, regionale Bündelung oder künftig bestätigte Mikrogemeinschafts-Lösung beschrieben.
Die mögliche Versorgung von Mikrogemeinschaften und abgelegenen Orten ist als Entwicklungsfeld vorgesehen.
Sie wird erst dann in den Warenfluss aufgenommen, wenn die logistischen Abläufe, Mengen, Übergaben, Verantwortlichkeiten und ökologischen Bedingungen ausreichend geklärt sind.
Der Warenfluss bei TEIKEI Obst führt vom Obstgarten über Ernte, Sortierung, Kühlung, Verpackung, Bündelung und Palettenlieferung zu den Gemeinschaften und Mitgliedern.
Er zeigt, wie frisches Obst gemeinschaftlich organisiert und regional verteilt werden kann.
Die Palettenlieferung ist der zentrale bestätigte Lieferweg.
Die Abholung erfolgt über Hauptgemeinschaften, Abholorte oder bestätigte Untergemeinschaften.
Flugtransport gehört ausdrücklich nicht zum Warenfluss von TEIKEI Obst.
Interkontinentale Frischelogistik gehört ebenfalls nicht zum Zielbild von TEIKEI Obst.
Frischeprodukte werden nach dem Local First Prinzip behandelt.
TEIKEI Obst stärkt regionale und europa-regionale Fruchtversorgung, transparente Herkunft und Transportwege, die Schritt für Schritt unabhängiger von fossilen Abhängigkeiten werden.
Für Mikrogemeinschaften und abgelegene Orte sollen geeignete Lösungen geprüft und entwickelt werden, ohne die Logistikwerte von TEIKEI zu verlassen.