Die FairShare-Rate ist bei TEIKEI ein Rechenfaktor. Sie zeigt, welcher Anteil des Endpreises direkt in Anbau und Produktion fließt.
So wird sichtbar, wie sich ein Preis zusammensetzt und wie viel tatsächlich auf dem Hof ankommt.
Nicht:
„Was gibt der Markt her?“
Sondern:
„Was braucht der Hof – und was kostet der Weg bis zur Gemeinschaft?“
Aus diesen realen Kosten entsteht der Endpreis.
Vergleichen wir den Preis bei der Gemeinschaft mit dem Preis ab Hof, ergibt sich daraus die FairShare-Rate.
Sie zeigt, welcher Anteil des Endpreises tatsächlich beim produzierenden Betrieb ankommt.
Die FairShare-Rate ist kein Instrument zur Preisfestlegung.
Sie bestimmt nicht, wie hoch ein Preis sein muss.
Sie zeigt im Nachhinein:
→ wie viel davon tatsächlich beim Hof ankommt
Die FairShare-Rate ist also eine Transparenz- und Orientierungsgröße – keine Preisformel.
Damit die FairShare-Rate überhaupt sinnvoll ist, braucht es eine klare Grundlage:
Die Transparenz muss bis zum produzierenden Betrieb reichen –
nicht nur bis zu einem Warenhaus, Exporteur oder organisatorischen Zwischenakteur.
Das bedeutet:
Nur dann wird sichtbar, ob der Endpreis die Produktion wirklich trägt.
Die FairShare-Rate macht sichtbar, was durch Kooperation möglich wird:
Wenn Transport, Organisation und Verteilung gemeinsam getragen werden
und nicht jeder Schritt auf maximale Marge ausgelegt ist,
→ kann ein Endpreis entstehen, bei dem ein tragender Anteil beim Hof bleibt
Zum Beispiel:
Das ist kein festgelegter Preis, sondern ein Ergebnis einer funktionierenden Struktur.
Die FairShare-Rate hilft dabei, Systeme zu unterscheiden:
Sie macht sichtbar, ob ein Modell nur verbessert wurde
oder ob sich die Grundstruktur der Verteilung verändert hat
Die folgenden Beiträge zeigen, wie die FairShare-Logik konkret funktioniert und welche Auswirkungen sie auf Preisstrukturen hat: